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Stadt Wolfsburg Riesen-Knall schreckt die Nordstadt auf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Riesen-Knall schreckt die Nordstadt auf
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23:00 15.07.2015
Ohrenbetäubende Explosion: Eddy Abel (l.) und Gerd Trojahn am zerstörten Automaten. Quelle: Boris Baschin
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Ein Rentner (76) hatte kurz nach der Detonation gegen 23 Uhr die Polizei alarmiert, die fand am Otternweg nahe des Neuen Teichs die Reste des gesprengten Automaten für Hundekotbeutel. Den stabilen Metallkasten hatte es regelrecht zerfetzt, der halbe Behälter landete 30 Meter weiter auf dem Dach des Mehrgenerationenhauses.

Hausmeister Eddy Abel riss es wenige Meter entfernt aus dem Schlaf: „Ich wäre fast aus dem Bett gefallen.“ Er hörte den Mega-Knall, spürte die Druckwelle - und sah mehrere Jugendliche auf Fahrrädern davon rasen. Seine feste Überzeugung: „Das schafft nicht einmal ein Polen-Böller. Das war ein selbst gebauter Sprengsatz.“ Auch Mitarbeiter Gerd Trojahn aus der Freizeiteinrichtung sieht das genauso: „Das war eine richtige kleine Bombe.“

Zuvor hatten zahlreiche Bewohner aus der Nordstadt der WAZ die Explosion geschildert. Ob WAZ-Mediaberater René Dethlefs („Als ob ein Haus explodiert“), Dennis Kolbe von der Star-Tankstelle („Eine sehr heftige, dumpfe Explosion“) oder Pastorin Uta Heine von St. Marien („Es war irre laut“) - alle hatten eine solche Detonation noch nie gehört.

Nun ermittelt die Polizei wegen Sachbeschädigung, die Schadenssumme liegt bei 1000 Euro. Viel schlimmer aber: „Das ist brandgefährlich, dabei hätten Menschen schwer verletzt werden können“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

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Mit einem spitzen Gegenstand hat ein Unbekannter das Auto von Uta Kaufmann (31) verschandelt. Schlimm ist vor allem, dass der Täter ein großes Hakenkreuz auf die Motorhaube geritzt hat. „Ich bin richtig sauer“, sagt Kaufmann.

15.07.2015

Auch das vergangene Jahr hat das Klinikum wieder mit einem finanziellen Minus abgeschlossen. Es beträgt diesmal rund 2,176 Millionen Euro. „Insgesamt konnten wir aber unser Defizit im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,3 Millionen Euro verringern“, heißt es im Geschäftsbericht 2014, der gestern im Klinikumsausschuss vorgestellt wurde.

21.07.2015

Die rechnerische Mehrheit für die Wiederwahl des umstrittenen Finanz-, Sport- und Kulturdezernenten Thomas Muth (Grüne) steht ganz offenbar. SPD, Grüne und FDP erklärten gegenüber der WAZ: Unsere Fraktion stimmt mit Ja - das würde im Rat reichen.

15.07.2015
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