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Riesen-Knall in der City: War es ein Polenböller?

Wolfsburg Riesen-Knall in der City: War es ein Polenböller?

Ein gewaltiger Knall hatte am Freitagmorgen das Handwerkerviertel erschüttert. Viele Anwohner fragten sich, was sie da aus dem Schlaf gerissen hat (WAZ berichtete) - möglicherweise war es ein so genannter Polenböller. Gefahr bestand offenbar nicht: Für die Polizei ist der Fall abgeschlossen.

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Ohrenbetäubender Knall: Anwohner vermuteten sogar eine Explosion auf der Baustelle.

Gegen 7 Uhr krachte es am Freitag, als Ort gab die Berufsfeuerwehr die Baustelle in der Lessingstraße an. Zu der Zeit war ein Anwohner (Name ist der Redaktion bekannt) auf der gegenüberliegenden Straßenseite. „Als ich diesen extrem lauten Knall hörte und sogar die Druckwelle (...) spürte, schaute ich sofort in Richtung Baustelle“, so der Zeuge in einer E-Mail an die WAZ. Und weiter: „Ich sah im Bereich der hinteren Baugrube einen kleinen Feuerball in etwa zwei Meter Höhe.“

Bauarbeiter seien zwar kurz aus einem Container herausgekommen. Sie hätten aber reagiert, „als sei nichts Besonderes passiert“. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, hätten sie einfach die Arbeit aufgenommen. „Ich vermute, dass die Bauarbeiter genau wussten, was dort passiert ist, und dass es keine direkte Gefahr für sie gab“, so der Zeuge. Er glaubt, dass ein so genannter Polenböller gezündet wurde.

Diese Böller verdanken ihren Namen ihrem Herkunftsland. In Polen gelten für Feuerwerkskörper deutlich niedrigere Standards. Ein solcher Böller kann, gerade an einem Ort mit viel Hall, gewaltigen Lärm erzeugen. Die Polizei ermittelt nicht weiter. Sprecherin Sabine Adam: „Wir hatten keine weiteren Erkenntnisse.“

kn

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