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Richtfest an Theodor-Heuss-Straße: Wohngruppen starten im Sommer

Modellprojekt in Detmerode Richtfest an Theodor-Heuss-Straße: Wohngruppen starten im Sommer

Zukunftsweisendes Projekt: Die Neuland baut in Detmerode zwei Wohnblöcke mit insgesamt 26 Wohnungen. Es gibt eine Gemeinschaftswohnung, die künftigen Mieter wurden von Anfang an in die Planungen miteinbezogen. Ziel: Gemeinschaft und Identifikation fördern.

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Zukunftsweisend: Oberbürgermeister Klaus Mohrs (am Mikrofon) und Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brandt (rechts daneben) stellten das Wohngruppenprojekt vor.
 

Quelle: Roland Hermstein

Detmerode. Früher als geplant: Die Neuland lud am Montag zum Richtfest an die Theodor-Heuss-Straße 11 bis 13 in Detmerode ein. Dort entstehen zwei Wohnblöcke mit einem neuartigen Wohngruppenprojekt. Einzugsbereit sollen die Wohnungen im Frühsommer 2018 sein.

Die Idee: In den beiden Häusern entstehen 26 Wohnungen, darunter eine Gemeinschaftswohnung. Die künftigen Mieter können diese Gemeinschaftswohnung gemeinsam nutzen – etwa für Feiern, für gemeinsame Aktivitäten. Außerdem sollen Senioren und junge Familien Tür an Tür leben. „Mit diesem Projekt wollen wir ein höheres Maß an Identifikation mit den Häusern erreichen“, betonte Neuland-Geschäftsführer Hans-Dieter Brand. „Das erhöht die Zufriedenheit und senkt die Fluktuation.“ Aufkeimende Streitigkeiten unter Nachbarn soll ein Moderator schlichten. Die Neuland wolle gemeinsam mit der Stadt Wolfsburg neue Lebens- und Wohnformen fördern. „Die Stadt ist seht engagiert und kreativ dabei“, sagte er.

Worte, die Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs (SPD) sehr gerne hörte: „Detmerode war in die Jahre gekommen. Jetzt erlebt der Stadtteil gerade eine Renaissance.“ Die Stadt werde dieses Wohngruppenprojekt „sehr interessiert“ beobachten. Zumal sich die Mieter sogar als Verein organisieren wollen.

Eine der künftigen Mieterinnen schaute sich den Rohbau ganz interessiert an: Marion Herda. Sie hoffe auf eine tolle Gemeinschaft: „Man lernt sich kennen, hilft sich gegenseitig, unternimmt etwas gemeinsam – so stelle ich mir das Zusammenleben vor.“

Auch Detmerodes Ortsbürgermeister Ralf Mühlisch (SPD) schwärmte vom Projekt: „Zukunftsweisend! Und optisch passt es auch.“ Einziger Wermutstropfen: „Unser Spielplatz dort fällt weg.“ Aber es komme ja immerhin ein neuer Spielplatz nach Detmerode.

Von Carsten Bischof

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