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Stadt Wolfsburg Revision: Bundesanwalt fordert härtere Strafe für Klaus Volkert
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Revision: Bundesanwalt fordert härtere Strafe für Klaus Volkert
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23:56 15.09.2009
Medien-Andrang: Anwalt Johann Schwenn beim Fernseh-Interview.
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Volkert und Gebauer waren nicht anwesend, das Urteil soll morgen folgen.

Die Bundesanwaltschaft forderte gestern eine härtere Bestrafung des ehemaligen VW-Betriebsratsvorsitzenden Klaus Volkert, der eine Haftstrafe von zwei Jahren und neun Monaten erhalten hatte. Volkert habe sich im Fall der an ihn gezahlten Boni nicht nur der Beihilfe zur Untreue schuldig gemacht, sagte Bundesanwalt Stefan Schmandt vor dem 5. Strafsenat des Bundesgerichtshofes. Da Volkert auch Aufsichtsratsmitglied bei VW war, hätte er in dieser Funktion diese Bonuszahlung an sich selbst verhindern müssen, so der Bundesanwalt. Da er dies nicht getan habe, habe er sich der Untreue schuldig gemacht.

Alle anderen Punkte des Urteils gegen Volkert und den Ex-Abteilungsleiter Klaus-Joachim Gebauer hält der Bundesanwalt für rechtens.
Volkerts Anwalt Johann Schwenn betonte hingegen, Volkert sei nur „der Gehilfe“, Haupttäter hingegen sei Peter Hartz gewesen. Und es könne nicht sein, dass der Gehilfe härter bestraft werde als der Haupttäter.

Das Landgericht Braunschweig habe sich bei seinem Urteil nur auf einen einzigen Punkt bezogen, nämlich dass Volkert sich persönlich bereichert habe. Ob dies aber ausreiche, sei fraglich, sagte Schwenn. Er forderte, das Urteil aufzuheben und den Fall einem anderen Gericht in Niedersachsen zu übergeben.

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