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Rettung vor der Schlachtbank: Neues Zuhause für 252 Legehennen

Wolfsburg-Mörse Rettung vor der Schlachtbank: Neues Zuhause für 252 Legehennen

Mörse. Für 252 Legehennen beginnt jetzt ein neues Leben. Stefanie Laab, Vorsitzende des Vereins „Rettet das Huhn“, übergab am Samstagmorgen in Mörse die geretteten Tiere an neue Besitzer - meist Familien.

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Großes Interesse beim Ausgabetermin in Mörse: Für 252 Legehennen hat der Verein „Rettet das Huhn“ ein neues Zuhause gefunden.

Quelle: Sebastian Bisch

8000 bis 10.000 Legehennen im Jahr rettet der Verein, den es erst seit 2015 gibt und der zuvor als Initiative erfolgreich arbeitete. Die Tiere, die am Sonntagmorgen in Mörse ein neues Zuhause bekamen, übernahm der Verein vom einem Gifhorner Landwirt. „Die Hennen haben nach einem Jahr ausgedient“, sagt Stefanie Laab. „Dann geht es normalerweise zur Schlachtbank.“

Dieses Schicksal blieb den Tieren dank des Vereins erspart. Tierfreunde aus ganz Niedersachsen kamen nach Mörse und nahmen die Vögel entgegen. „Die Tiere sind aber in einem guten Zustand“, freute sich Laab. Der Verein arbeitet schon länger mit dem Landwirt zusammen. Aus Magdeburg, Braunschweig, Uetze, Hannover und Celle kamen die Interessierten, zumeist Familien, die im Garten ein paar Hühner halten und sich über frisch gelegte Eier freuen. „Aus Wolfsburg sind wieder sehr wenige Interessierte dabei“, stellte Laab fest.

Eine Legehenne in einem Legebetrieb wird im Schnitt nicht älter als 17 Monate. Dann beginnt das Tier, weniger Eier zu legen und anfälliger für Krankheiten zu werden. Der Weg führt das Tier dann zum Schlachthof - oder eben zum Verein „Rettet das Huhn“ und zu neuen Besitzern. Und dort kann das Tier noch bis zu vier schöne Jahre erleben.

jes

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