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Stadt Wolfsburg Rentner sorgt sich um Pflegekräfte der Diakonie
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rentner sorgt sich um Pflegekräfte der Diakonie
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00:28 11.05.2018
Walter Puschmann kritisiert die Neuorganisation der Diakoniestation im Bereich der Seniorenresidenz Hasselbachtal. Die Beschäftigten in der ambulanten Pflege haben dort seit April kein festes Büro mehr. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Steimker Berg

Bis Ende März boten Kräfte der ambulanten Pflege Sprechstunden in einem Büro der Seniorenresidenz im Hasselbachtal an. Seit Ostern ist es geschlossen. Das gefällt Mieter Walter Puschmann überhaupt nicht. Diakonie-Sprecherin Bettina Enßlen erklärt, es gehe um bessere Teamarbeit.

Die Sprechstunden vor Ort seien nur selten genutzt worden

Zur Senioren-Residenz der Diakonie auf dem Steimker Berg gehört neben dem Pflegebereich auch das Betreute Wohnen. 95 Appartements gibt es, die ambulant von Kräften der Sozialstation Mitte betreut werden. Die Sprechstunden vor Ort seien nur sehr selten genutzt worden, sagt Bettina Enßlen. Weil jetzt alle Teammitglieder ihren Dienst an der Basis im Erich-Bammel-Weg auf der anderen Seite der Nordsteimker Straße beginnen und beenden, funktionierten Absprachen besser.

Nach Protesten wurde die Schließung schon einmal zurückgenommen

Ihm gehe es um Zeit, die aus seiner Sicht sinnlos verloren geht, sagt Puschmann. „Und den Pausenraum müssen sich die Schwestern jetzt mit Reinigungskräften teilen“, bemängelt er. Letztlich bleibe bei gestresstem Personal weniger Zeit für die Patienten. Nach Protesten von Bewohnern vor zwei Jahren habe die Diakonie eine Schließung des Büros schon einmal zurückgenommen. „Ich bin auch jetzt nicht der einzige, der sich beschwert“, betont er.

„Es sind nur zehn Minuten Fußweg“

Enßlen bestätigt: Tatsächlich habe man die Schließung zurückgenommen. Der neue Leiter Matthias Rump sei jetzt aus fachlicher Sicht allerdings wieder zu dem gleichen Schluss gekommen wie seine Vorgängerin – und habe das diesmal auch extra im Vorfeld mitgeteilt. Das Schreiben liegt Puschmann vor, es stammt vom 16. März. Enßlen versucht, die Gemüter zu beruhigen: „Es sind nur zehn Minuten Fußweg.“ Zudem sei das Büro nie als Pausenraum gedacht gewesen – es gebe Sozialräume vor Ort, die alle Mitarbeitenden der Diakonie nutzen können. „Sie haben dort auch eigene Schränke“, betont die Sprecherin.

Von Andrea Müller-Kudelka

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