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Stadt Wolfsburg Reizgas-Attacke am ZOB: 16-Jähriger verletzt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Reizgas-Attacke am ZOB: 16-Jähriger verletzt
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17:46 24.07.2018
Pfefferspray: Angriff auf einen 16-Jährigen am ZOB. Quelle: Archiv
Stadtmitte

Heftige Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen am Montagabend gegen 22 Uhr am Zentralen Omnibusbahnhof in der Porschestraße: Dabei erlitt ein 16-jähriger Wolfsburger Verletzungen durch den Einsatz von Reizgas und eines Werkzeuges. Kurz darauf nahm die Polizei einen 18-Jährigen aus Algerien fest, der für die Attacke verantwortlich sein soll. Der sprühte mit der Substanz auch auf die ihn verfolgenden Polizisten.

Nach dem Angriff flüchtete der 16-Jährige nach Hause und vertraute sich seinem Vater an, mit dem er erneut zum ZOB ging. Zeitgleich alarmierte er die Polizei, die zusammen mit den beiden dort eintraf. Vor Ort erkannte der 16-Jährige einen der Täter wieder, der sofort die Flucht ergriff.

Der 18-Jährige sprühte Reizgas in Richtung seiner Verfolger

„Zusammen mit der Polizei verfolgte er den Wiedererkannten, der auf seiner Flucht Reizgas in Richtung seiner Verfolger sprühte“, berichtete Polizeisprecher Thomas Figge. Den Polizisten gelang es, den Flüchtenden zu Boden zu bringen und festzunehmen, wobei er sich zur Wehr setzte.

Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Polizeibeamten mehrere Konsumeinheiten einer grünen Substanz und eine Dose Pfefferspray. „Da der Festgenommene unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde dem Beschuldigten durch einen Arzt auf der Dienststelle eine Blutprobe entnommen“, so Thomas Figge.

Der Asylantrag des Angreifers war abgelehnt worden

Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen 18 Jahre jungen Mann aus Algerien. Er war durch die Landesaufnahmebehörde Oldenburg zur Festnahme ausgeschrieben, da sein Asylantrag bereits im Februar abgelehnt worden war.

Polizeilich ist der Beschuldigte in den vergangenen Monaten mehrfach wegen Diebstählen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz strafrechtlich in Erscheinung getreten.

Zeugen, die Hinweise zu den anderen Tätern geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion in der Heßlinger Straße unter der Telefonnummer 05361/46460 zu melden.

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