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Reise ins IS-Gebiet: Ermittlungen gegen Bilel T.

Wolfsburg Reise ins IS-Gebiet: Ermittlungen gegen Bilel T.

Gegen den 27-jährigen Wolfsburger Bilel T. läuft ein Verfahren wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat: Er war in Syrien im Kampfgebiet der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Seit seiner Rückkehr ist er im Visier der Ermittlungsbehörden.

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Terrormiliz Islamischer Staat: Gegen einen 27-Jährigen Wolfsburger läuft ein Verfahren wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Quelle: Archiv (Symbolfoto)

„Er ist kein IS-Kämpfer“, sagt sein Vater Salah T. (57). Bilel sei nur nach Syrien gereist, um seinen drei Jahre jüngeren Bruder Alaeddine zu befreien - der 24-Jährige gehört zu den Wolfsburgern, die seit geraumer Zeit für den IS kämpfen.

Sein Bruder Bilel reiste Ende Mai in den Nahen Osten. In Syrien suchte er seinen Bruder und fand ihn offenbar auch. Allerdings habe er ihn nicht aus dem Land bringen können, so der Vater. Gekämpft habe Bilel nicht.

Bilel ist seit dem 18. Juli zurück in Wolfsburg. Fünf Tage habe er gebraucht, um aus dem Kriegsgebiet rauszukommen. Die deutsche Polizei hat ihn vernommen, ihm Laptop und Handy abgenommen. Auch er selbst habe Computer und Telefon abgeben müssen, so der Vater: „Das ist jetzt alles beim Landeskriminalamt.“

Obwohl der 27-Jährige nach Angaben seines Vater nicht an Kampfhandlunge teilgenommen habe und in keinem Ausbildungslager gewesen sei, wird wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gegen ihn ermittelt. Einen Haftbefehl gibt es derzeit nicht.

Bilel T. hat während seiner Abwesenheit in Wolfsburg seinen Job bei der Autovision verloren. Jetzt verdient er sich nach Angaben seines Vaters Geld mit Gartenarbeit.

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