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Reinigung Peters: Insolvenzverfahren läuft

Wolfsburg Reinigung Peters: Insolvenzverfahren läuft

Wolfsburg. Viele Jahre Firmengeschichte finden ein trauriges Ende: Über das Vermögen der Peters Textilreinigung ist offiziell das Insolvenzverfahren eingeleitet worden. Laut WAZ-Recherchen hatte ein sogenannter Firmenbestatter das Traditionsgeschäft aufgekauft.

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Insolvenzverfahren läuft: Die Reinigung Peters hat schon seit einigen Monaten geschlossen.

Quelle: Britta Schulze

2014 war der Optimismus groß: Wolfgang Peters ging in den Ruhestand und übergab sein Unternehmen mit 35 Beschäftigten in die Hände eines Geschäftsleute-Duos aus Hannover: Gennadiy Zamanskyy und Carsten Wolf. Seine Frau blieb als Beschäftigte im Betrieb. Beide waren froh, so eine Nachfolge gefunden und die Arbeitsplätze vermeintlich gesichert zu haben. „Jetzt ist unser Ruf geschädigt“, sagt Wolfgang Peters.

Die neuen Besitzer wandelten die Firma in eine GmbH um - und verkauften nach WAZ-Informationen im Februar ihre Anteile an Karl-Heinz Michael Naßhan, gemeldet in Großbritannien. Beim Netzwerk Xing bezeichnet Naßhan sich selbst als Unternehmensberater und betreibt einen Blog im Internet mit dem Titel „Firmenbestattung“. In Zeitungsartikeln taucht deutschlandweit sein Name im Zusammenhang mit Insolvenzen auf - offenbar kaufte er schon verschiedene Betriebe, die kurz vor der Pleite standen, vom Frisör bis zum Bauunternehmen.

Bei der Reinigung Peters sind fünf Läden in Wolfsburg, einer in Königslutter und weitere Annahmestellen für Wäsche betroffen. Die Mitarbeiter haben mittlerweile selbst gekündigt, da sie keinen Lohn mehr erhielten. Aufgrund der Situation sollen sie dadurch trotzdem keine Nachteile bei der Agentur für Arbeit haben.

„Jetzt müssen wir zusehen, dass die Mietverhältnisse aufgelöst werden, damit die Läden wieder vermietet werden können“, sagt Insolvenzverwalter Jörg Trittermann.

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