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Reifenwechsel: Kunden stehen schon Schlange

Wolfsburg Reifenwechsel: Kunden stehen schon Schlange

Die Temperaturen sind zurzeit zwar auch in Wolfsburg noch wenig winterlich, dennoch steht der erste Frost vor Tür - und damit ist es Zeit für den Reifenwechsel.

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Reifenwechsel in den Werkstätten: Richard Kaltschmidt vom Quick-Reifendiscount in Vorsfelde hat alle Hände voll zu tun.

Quelle: Photowerk (bs)

Die Wolfsburger Reifenhändler und Autohäuser haben schon jetzt alle Hände voll zu tun.

Beim Quick-Reifendiscount in Vorsfelde gibt es für den Reifenwechsel bereits jetzt drei Wochen Vorlauf. „Um den 22. Oktober herum gibt es erfahrungsgemäß immer den ersten Frost, wer seine Reifen bis dahin umgerüstet hat, ist auf der sicheren Seite“, sagt Geschäftsführer Richard Kaltschmidt. Bei AutoPlus am Maybachweg haben die ersten Kunden schon im September ihren Reifenwechsel-Termin online gebucht. „Übers Internet können sich die Kunden ihre Wunschtermine aussuchen“, so Geschäftsführer Cord Hecker. Die Wolfsburger setzen nach wie vor auf den klassischen Sommer- und Winterreifen. „Allwetterreifen empfehle ich auch nur WenigFahrern, die in der Stadt unterwegs sind. Wer jeden Tag mit dem Auto unterwegs ist, ist mit einem Winterreifen besser beraten“, so der Auto-Experte.

Nach Oktober kommt die zweite Welle des Kundenansturms, traditionell nach dem ersten Frost - „dann kommen alle, die noch mit Sommerreifen unterwegs waren und schnell umrüsten wollen“, weiß Thomas Eggestein von Carplus in Vorsfelde. Er weist auf eine Neuerung hin: Bei Fahrzeugen, die ab November 2014 zugelassen werden, ist auch bei den Winterreifen das Reifendruck-Kontroll-System Pflicht. „Es ist im Fahrzeug oder auf der Felge des Reifens angebracht und informiert den Fahrer im Fall des Luftverlustes im Reifen“, weiß Eggestein.

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Tipps vom TÜV

Bei Reifenhändlern und Werkstätten können Sommer- und Winterreifen eingelagert werden. Doch wer zu Hause genug Platz hat, kann sie auch selbst aufbewahren. Der TÜV Wolfsburg gibt Tipps.

Hermann-Josef Wingerath ist Tüv-Chef in Wolfsburg und rät Autofahrern, Reifen regelmäßig auf Risse und Alter zu überprüfen. „Auf jedem Reifen kann man eine Nummer mit dem Kürzel DOT finden – das ist das Herstellungsdatum, die ersten beiden Zahlen stehen für die Herstellungswoche und die letzten Ziffern geben die Jahreszahl wieder“, so Wingerath. Wichtig ist zudem die Profiltiefe. „Der Gesetzgeber verlangt mindestens 1,6 Millimeter, ich empfehle bei Sommerreifen 3 Millimeter“, so Wingerath.

Wenn der Reifen gut in Schuss ist und eingelagert werden kann, sollte der Luftdruck sicherheitshalber um 0,5 bar erhöht werden, denn der Reifen verliert über den Winter Luft.

Bei der Lagerung sollten Reifen mit Felgen übereinander liegend gestapelt oder an speziellen Wandhaken aufgehängt werden. Pneus ohne Felge sollten senkrecht aufgestellt und alle paar Wochen um eine Viertelumdrehung gedreht werden. „Vor allem sollten sie trocken, kühl und dunkel gelagert werden“, rät Wingerath.

Übrigens: Beim Abmontieren empfiehlt es sich, die Reifen mit Kreide zu markieren, um sie im Frühjahr wieder an richtiger Stelle einzusetzen. Die meisten Werkstätten nutzen hier Buchstabenkürzel wie „HL“ für hinten links oder „VR“ für vorne rechts.

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