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Stadt Wolfsburg Rechtliche Konsequenzen für Jagd-Teilnehmer?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rechtliche Konsequenzen für Jagd-Teilnehmer?
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00:01 06.12.2016
Das Ende der Jagd: Die Tierschutzorganisation Peta erstattet Strafanzeige gegen die Teilnehmer. Quelle: Boris Baschin (Archiv)
Wolfsburg

Bei der revierübergreifenden Jagd mit 80 Jägern und 50 Treibern sind über 150 Tiere erlegt worden, genauer gesagt 117 Wildschweine, 45 Rehe, ein Hirsch und zwei Füchse. Andreas Baderschneider, Leiter des Forstamtes Wolfenbüttel, erklärt das Ziel der Jagd: „Das Rehwild vermehrt sich sehr schnell, verursacht an jungen Bäumen schwere Schäden. Irgendwann wächst der Wald nicht mehr.“

Peta will solche Argumente nicht akzeptieren, macht seit Jahren gegen die Jagd mobil, spricht von einer Massentötung als gesellschaftlichem Event und kündigt rechtliche Schritte an: „Wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz § 17 hat die Tierrechtsorganisation Peta nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen alle Teilnehmer der Gesellschaftsjagd erstattet”, heißt es in einer Erklärung. Denn „Treib- und Drückjagden sind besonders erbarmungslose Jagdpraktiken, die mit enormem Leid für die Wildtiere verbunden sind. Für eine derartige Massentötung (...) erschließt sich kein vernünftiger Grund.“

Ralph Schräder, Vorsitzender der Wolfsburger Jäger, bleibt gelassen: „Peta erstattet bundesweit Strafanzeigen gegen Jagden. Soweit ich weiß, sind alle Verfahren eingestellt worden. Bei unseren Jagden wird nach strengen Regeln und Gesetzen gehandelt.“

jes

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