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Rechte Hetze im Bus: Mann muss zahlen

Amtsgericht Wolfsburg Rechte Hetze im Bus: Mann muss zahlen

Zu einer Geldstrafe in Höhe von 675 Euro hat das Amtsgericht einen Wolfsburger wegen Volksverhetzung verurteilt. Der 40-Jährige hatte in einem Linienbus gegen Juden gehetzt.

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Quelle: Archiv

Zunächst war der Angeklagte in dem Linienbus aus nichtigem Anlass mit einem anderen Fahrgast in Streit geraten. Als die Linie 203 in Reislingen den Fanny-Lewald-Ring und die Nelly-Sachs-Straße passierte, kommentierte der 40-Jährige die jüdischen Straßennamen mit der widerlichen Bemerkung, „wenn ich damals an der Macht gewesen wäre, hätte ich noch viel mehr vergast“. Andere Fahrgäste waren außer sich, erstatteten Anzeige. Eine Zeugin bekräftigte ihre Wahrnehmung vor Gericht, das Urteil: 45 Tagessätze zu je 15 Euro.

Der Angeklagte hatte es im Gerichtssaal vorgezogen, zu schweigen. Das sollte er vielleicht öfter tun. In den letzten Jahren war der Mann bereits mehrfach verurteilt worden, weil er Fahrgäste in Bussen angepöbelt und in einem Fall eine Fahrerin sogar angegriffen hatte. Das Amtsgericht hatte den Mann für diese Tat zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt. In der Berufung billigte das Landgericht dem Angeklagten, der sich im Methadonprogramm sowie in psychiatrischer Behandlung befand, damals aber Bewährung zu - der Mann musste die Strafe daher nicht absitzen.

fra

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