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Raubüberfall am Post-Automaten

Wolfsburg Raubüberfall am Post-Automaten

Gefängnis für Raub: Ein arbeitsloser Wolfsburger wurde gestern vor dem Schöffengericht zu einem Jahr und vier Monaten Haft verurteilt. Der 47-Jährige hatte in der Post am Nordkopf einen 83-jährigen Rentner überfallen (WAZ berichtete). Rätselhaft: Obwohl der Täter rasch gefasst wurde, waren von 800 Euro Beute 500 Euro verschwunden.

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Verurteilt: Ein Räuber muss hinter Gitter.

Erst im Februar war der Angeklagte aus dem Knast gekommen, am 7. April brauchte er dringend Geld für Drogen und verübte den Raubüberfall. Am Geldautomaten in der Post stellte sich der 43-Jährige hinter den Rentner und als das Gerät das Geld ausspuckte, schlug er dem alten Mann auf den Arm. Der zog seine Hand zurück, der Räuber griff sich die 800 Euro und flüchtete.

Weit kam er nicht: In Tatortnähe wurde der Angeklagte von einem Zeugen (19) festgehalten. Kurz darauf kam die Polizei. Zu dem Zeitpunkt fehlten schon die 500 Euro von der Beute.

Das Geld will der Räuber einem Komplizen übergeben haben. Doch den gab es offenbar gar nicht: „In der Video-Überwachung ist kein zweiter Täter zu sehen“, so die Richterin. Einen Namen konnte der Angeklagte auch nicht nennen: „Ich habe den erst an dem Tag am Bahnhof kennengelernt und ich war auf Entzug.“ Das Rätsel um das verschwundene Geld konnte nicht aufgeklärt werden.

Weil der Drogensüchtige massiv auf Entzug war, ging das Gericht von einem Raub im minderschweren Fall aus. In den 16 Monaten Gefängnis ist auch eine Strafe wegen eines Diebstahls enthalten.

bm

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