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Raubüberfälle geklärt: Maskenmann stellt sich

Wolfsburg Raubüberfälle geklärt: Maskenmann stellt sich

Wolfsburg. Die beiden Raubüberfälle der vergangenen Tage sind aufgeklärt! Ein 29 Jahre alter Wolfsburger stellte sich am späten Sonntagabend der Polizei und räumte die Taten ein. Dabei legte er in der Wache an der Heßlinger Straße eine Schreckschusspistole, seine Maske und die Beute auf den Tresen.

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Raubüberfälle aufgeklärt: Im Thorner Weg (oben) und am Schillerteich hatte ein bewaffneter und maskierter Mann zwei Frauen überfallen. Der Amtsrichter erließ nun Haftbefehl.

Quelle: Archiv

In beiden Überfällen wurden Frauen (34/ 47) mit einer Schusswaffe bedroht. Sofortige Fahndungen der Polizei blieben erfolglos, der Druck auf den Täter wuchs aber offenbar. Am Sonntag gegen 22.30 Uhr stellte er sich.

„Der 29-Jährige erklärte den Beamten, dass er die Raubüberfälle begangen habe“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge. Zeitgleich habe der Mann das Raubgut sowie seine Waffe und die Maskerade (eine schwarze Sturmhaube) auf den Tresen gelegt. Bei der Pistole handelte es sich um eine Schreckschusswaffe.

Gestern wurde der polizeilich bisher nicht auffällige Mann zunächst verhört und dann dem Haftrichter am Wolfsburger Amtsgericht vorgeführt. Der Richter ordnete Untersuchungshaft für den Räuber an. Zu den Hintergründen der Überfälle gab die Polizei gestern noch keine Auskunft. Auch ob sich der 29-Jährige wegen des Fahndungsdrucks oder aus anderen Gründen stellte, wurde gestern noch nicht bekannt gegeben.

Zum ersten Raubüberfall war es am Donnerstag gegen 6.20 Uhr am Schillerteich gekommen. Der maskierte Täter hatte eine 34-Jährige mit der Pistole bedroht. Er flüchtete aber, als klar wurde, dass die Frau kein Geld bei sich hatte. Am Freitag hatte er einer 47-Jährigen im Thorner Weg in Vorsfelde aufgelauert. Wiederum bewaffnet drängte er sie in den Hausflur, entriss ihre Handtasche und flüchtete (WAZ berichtete).

kn

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