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Stadt Wolfsburg Rattengift und Reißzwecken: Wer wollte Tyson töten?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rattengift und Reißzwecken: Wer wollte Tyson töten?
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23:55 23.09.2014
Nach dem Gift-Anschlag: Schäferhund Tyson mit Frauchen und Herrchen. Quelle: Roland Hermstein
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„Direkt vor unserer Haustür am Klieverhagen 17 lag am Samstag ein Stück Leberwurst, das mit blauen Flocken und Reißzwecken gefüllt war“, erklärt Gionatan Di Palmo. Er entdeckte die Wurst noch rechtzeitig, bevor Schäferhund Tyson sie vor dem Gassi-Gehen komplett verschlungen hatte. „Das war unser Glück.Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn der Hund die komplette Wurst gefressen hätte“, so der Wolfsburger.

Er packte die restliche Wurst und Tyson daraufhin sofort ein und fuhr zum tierärztlichen Notdienst nach Braunschweig.

„Dort wurde mir bestätigt, dass sich in der Wurst Rattengift befand. Tyson bekam eine Spritze und muss jetzt regelmäßig Tabletten einnehmen“, so Di Palmo. Es kann sein, dass die Vergiftungserscheinungen in Form von Blut im Urin erst nach ein paar Tagen auftreten, das sei typisch für die Wirkung von Rattengift. Auf der Rechnung von rund 80 Euro bleibt der Tierhalter ebenfalls sitzen.

Di Palmo hat bereits einen Verdacht, wer Tyson vergiften wollte, zumal auch ein Husky aus der Nachbarschaft vor kurzem Vergiftungserscheinungen zeigte - beweisen kann er allerdings nichts. Er und seine Lebensgefährtin Monica De Francesco erstatten jetzt bei der Polizei Anzeige gegen Unbekannt.

„Wir werden Tyson nicht aus den Augen lassen und hoffen natürlich, dass dem Tierquäler oder der Tierquälerin recht bald das Handwerk gelegt wird“, so Di Palmo.

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