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Ratsgymnasium: Neubau und Sanierung möglich

Wolfsburg Ratsgymnasium: Neubau und Sanierung möglich

Schüler und Lehrer des Ratsgymnasiums müssen noch eine ganze Weile improvisieren: Die Stadt stellte gestern drei Varianten vor, um das marode Hauptgebäude wieder komplett und gefahrlos nutzbar zu machen. Egal ob Sanierung oder Neubau: Vor 2020 ist es nicht fertig.

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Gymnasiums-Hauptgebäude: Die Verwaltung stellt drei mögliche Varianten vor – Bauzeit: Vier bis fünf Jahre.

Quelle: Manfred Hensel

Hintergrund: Seit September 2014 ist das Hauptgebäude wegen statischer Probleme teilweise gesperrt. Schüler und Lehrer nutzen deshalb Räume in der Porsche-Realschule sowie im Rathaus mit. „Es gibt dort einen provisorischen Musikraum“, berichtet Stadträtin Iris Bothe. „Außerdem essen die Schüler täglich in unserer Rathauskantine.“

Eine Dauerlösung ist das aber nicht: „Deshalb stellen wir am Mittwoch im Schulausschuss drei Varianten zu Sanierung oder Neubau des Hauptgebäudes vor“, so Stadtbaurätin Monika Thomas. Man könnte den Ist-Zustand wiederherstellen und verbessern – oder neu bauen. Die Bauzeit schätzt die Verwaltung je nach Variante auf vier bis fünf Jahre, die Kosten würden zwischen 11,8 und 14,5 Millionen Euro liegen. „Ja nachdem, wie man Schwerpunkte setzt“, so Bothe. Bei einer Sanierung blieb die jetzige Raumstruktur erhalten und man bräuchte einen Mensaneubau.

Beim Neubau hätte man die Chance auf ein modernes Gebäude inklusive Mensa. „Die Entscheidung trifft die Politik.“

Mit dem Neubau der Turnhalle (mit Klassen- und Naturwissenschaftsräumen plus Selbstlernzentrum) startet die Stadt nach Ostern. Bauzeit: eineinhalb Jahre.

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Variante 1: Einfache Sanierung

Mit der Variante 1 (Sanierung) würde die Stadt den Ist-Zustand des Hauptgebäudes wiederherstellen. Sie würde Deckenverkleidungen zurückbauen, Rippendecken, Stützen und Brüstungsbalken sanieren und einen modernen Brandschutz einbauen. Eine Mensa könnte nicht mit eingebaut werden – die Deckenhöhe passt nicht.

Weil jetzt wieder das Abitur nach 13 Schuljahren gemacht wird, käme ein kompletter Jahrgang hinzu, der hätte in dem Gebäude keinen Platz. Ein separates Gebäude müsste gebaut werden. Das Erscheinungsbild bliebe unverändert, eine vernünftige Gebäudedämmung wäre nicht möglich. Bauzeit: vier Jahre. Kosten: 11,8 bis 12,3 Millionen Euro.

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Variante 2: Umfassendere Sanierung

Mit Variante 2 ist eine umfassendere Sanierung gemeint. Rückbau aller Verkleidungen und Einbauten, komplette Betonsanierung, zusätzliche statische Maßnahmen, um die Stabilität des Gebäudes zu erhöhen. „Variante 2 würde einen massiven Eingriff in die bestehene Konstruktion bedeuten und hätte ein erhebliches Kostenrisiko“, sagte Lorenz Haselhorst vom Geschäftsbereich Hochbau.

Vorteil: Man könnte das Gebäude vernünftig dämmen, um Energie zu sparen. Die Raumstruktur bliebe gleich: Mensa und zusätzliche Klassenräume wegen eines weiteren Jahrgangs müsste man extra bauen. Bauzeit: fünf Jahre. Kosten: 13,7 bis 14,5 Millionen Euro.

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Variante 3: Abriss und Neubau

Variante 3 umfasst den Abriss des maroden Hauptgebäudes mit anschließendem Neubau. „Im Ergebnis könnte ein Gebäude entstehen, das den aktuellen energetischen und brandschutztechnischen Anforderungen entspricht“, sagt Lorenz Haselhorst vom Geschäftsbereich Hochbau. Auch das Raumproblem wäre gelöst: Man könnte das Gebäude so planen, dass es sowohl die Mensa als auch die zusätzliche Klassenräume für den zusätzlichen Jahrgang beherbergen würde. Ein zweiter Neubau wäre nicht nötig.

Aber: Die Stadt müsste einen Architekturwettbewerb starten. Bauzeit: vier bis fünf Jahre. Kosten: 13,5 bis 14,3 Millionen Euro.

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