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Stadt Wolfsburg Rathaus-Besucher rastet aus und schlägt zu
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Rathaus-Besucher rastet aus und schlägt zu
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00:28 06.05.2018
Sicherheitsdienst im Einsatz: Nachdem ein Mann ausgerastet war, konnte selbst die Security ihn nicht bändigen. Quelle: picture alliance / dpa
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Stadtmitte

Ein heikler Vorfall hat sich im Rathaus B ereignet. Wie erst jetzt bekannt wurde, war ein 32-jähriger Besucher schon vor einer guten Woche in einem Servicebüro der Stadt Wolfsburg ausgerastet. Selbst das hinzugerufene Sicherheitspersonal musste noch die Polizei alarmieren – einer Beamtin schlug der Mann ins Gesicht! Er gilt als psychisch krank.

Gegen 11 Uhr hielt sich der 32-Jährige im Servicebüro des Geschäftsbereichs Soziales und Gesundheit auf. Es ging um das Thema Grundsicherung. Offenbar zeigte sich der Besucher aber sehr uneinsichtig, er redete wirre Dinge, die Situation eskalierte.

Security rief die Polizei

Der ausbrechende Streit war offenbar so laut, dass mindestens ein Mitarbeiter aus einem Nachbarbüro zur Hilfe eilte. Auch der Sicherheitsdienst, der seit April 2016 in den Rathäusern A bis E und im Alvar-Aalto-Kulturhaus patrouilliert, wurde alarmiert. Da selbst die Security den Mann nicht bändigen konnte, rief sie die Polizei.

Nach wenigen Minuten waren vier Beamte zur Stelle. „Völlig unvermittelt schlug der 32-Jährige zu, eine Kollegin wurde durch den Schlag leicht im Gesicht verletzt“, berichtet Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die Polizistin sei weiter dienstfähig. Der Aggressor wurde überwältigt und in einen Streifenwagen gebracht. Claus: „Auf der Fahrt sperrte er sich gegen die Maßnahme, erst in Gewahrsam beruhigte er sich.“

Täter in psychiatrischer Behandlung

Eine ärztliche Begutachtung ergab, dass der Mann psychisch krank sein soll. Er kam nach dem Vorfall in psychiatrische Behandlung.

Dass Mitarbeiter verbal attackiert oder gar bedrängt werden, „kommt leider immer mal wieder vor“, sagte Stadtsprecherin Sabrina Dünschede. Zur schnellen Alarmierung des Sicherheitsdienstes hätten alle Telefone eine Kurzwahl. Mitarbeitern würden außerdem Seminare angeboten, um sich „auf solche Situationen vorzubereiten“. Städtische Mitarbeiter seien bei dem Vorfall vergangene Woche nicht verletzt worden.

Von Kevin Nobs

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