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Rathaus: Ausstellung über die Migration

Wolfsburg Rathaus: Ausstellung über die Migration

Die Migrationsgeschichte Wolfsburgs ist Thema einer Bilder- und Fotoausstellung, die am Montag im Rathaus feierlich eröffnet wurde. Die italienische Künstlerin Morena Antonucci zeigt zwölf Acrylbilder, während eine Fülle älterer Fotografien die Geschichte italienischer Gastarbeiter in der Volkswagenstadt erzählt.

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Bürgerhalle: Bilder von Morena Antonucci (unten, l.) mit Dr. Kati Zenk (Arbeit und Leben).

Quelle: Photowerk (bs)

Die Bildungsvereinigung Arbeit und Leben sowie der Abruzzen-Kulturverein um Rocco Artale haben die Ausstellung zusammengestellt und schlagen damit einen Bogen zum aktuellen Migrationsproblem. Politischer Sekretär Joachim Fährmann (IG Metall) übte in diesem Zusammenhang Kritik an Regierungen, die mit ihrer Abschottungspolitik Europa zu einer Festung ausbauen und den europäischen Gedanken ab absurdum führten. Schirmherr Stadtrat Thomas Muth berichtete über vorbildliche Wolfsburger Objekte zur Integration und hob hervor, dass hier gegenwärtig 5501 Menschen mit italienischer Staatsangehörigkeit lebten.

Über die Motive der Bilder referierte ausführlich der Kunsthistoriker Ekkehart Tillmann, ehe sich auch Künstlerin Morena Antonucci über ihre Motivation äußerte. „Aus dem Dunkel ins Licht“ betitelt sie die Serie der Impressionen. Vom ersten Empfang der Italiener auf dem dunklen Bahnhof in den 60er Jahren bis zur Gegenwart, die von Vielfalt, Toleranz und Lebendigkeit geprägt sei.

Grußworte übermittelten auch Parlamentsmitglied Antonio Castricone und Barbara Tarullo von der Konsularischen Agentur Wolfsburg.

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