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Rat gibt Richtung für Planungen vor

Wolfsburg Rat gibt Richtung für Planungen vor

Eine lange Diskussion führten die Fraktionen im Rat der Stadt gestern über das geplante Bildungshaus am Klieversberg (Schätzpreis: 62 Millionen Euro). Relativ einig waren sich alle über die Richtung für die Planungen des Verkehrskonzepts im Südosten. Ratsherr Norbert Lem (SPD) protestierte allerdings heftig.

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Sandkrugkreuzung: Der Knotenpunkt bei Reislingen ist ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsplanung für Wolfsburgs Südosten, die jetzt konkret starten soll.

Quelle: Photowerk (bb)

Angedacht sind ein vierspuriger Ausbau der Dieselstraße und eine Ost-West-Achse von Hehlingen über die Sandkrugkreuzung. Lem, Mitglied einer Bürgerinitiative in Reislingen, kritisierte, die Last des Verkehrs würde so auf Reislingen abgewälzt. Oberbürgermeister Klaus Mohrs widersprach: „Wir versuchen, die Lasten zu verteilen. Was wir nicht können, ist, den Verkehr weg zu beamen.“ Die Reislinger Ortsrats-Mitglieder Sieghard Wilhelm (Grüne) und Christine Fischer (CDU) stimmten im Rat für den Entwurf - sie hoffen, dass die Planung tragbare Alternativen aufzeigt.

„Völlig misslungen“ finden die Piraten den Entwurf fürs Bildungshaus; „viel zu viel Haus für zu wenig Bildung“, kritisierte Sandra Straube (PUG) - und auch Jürgen Lerchner (Linke) stimmte dagegen. Doch die Rats-Mehrheit unterstützte die Entscheidung des Preisgerichts. Das Haus sei durchaus 62 Millionen Euro wert, meinten CDU, SPD, Grüne und FDP: Schließlich erfülle es viele Funktionen (VHS, Stadtbibliothek, Medienzentrum, Neue Schule). Stadtbaurätin Monika Thomas bemerkte: „Hier geht es um Stadtentwicklung. Die südliche Porschestraße ist nicht allein mit Einzelhandel zu retten.“ Und Mohrs sagte: „Falls es wirtschaftlich schwierig wird, schiebe ich das Projekt lieber zwei bis drei Jahre hinaus, als an so eine Stelle einen Kompromiss zu setzen.“

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