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Rat bringt „Schöne Heide“ auf den Weg

Investor plant neuen Erlebnispark bei Kästorf Rat bringt „Schöne Heide“ auf den Weg

Zukunftsweisende Projekte schubste der Rat der Stadt am Mittwoch in seiner sechsten Sitzung an. Es gab zwar kontroverse Diskussionen um die neue Erlebniswelt „Schöne Heide“ bei Kästorf (ehemals Landleben) - letztlich wurde aber alles mit Stimmenmehrheit auf den Weg gebracht.

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Das brachliegende Landleben-Areal: Ein Investor möchte daraus den Erlebnispark „Schöne Heide“ machen. Der Rat brachte das Projekt auf den Weg.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Dem Projekt „Schöne Heide“ stimmten alle Fraktion außer der AfD und der Wählergemeinschaft WIND zu. Ein Braunschweiger Investor möchte aus dem brachliegenden Erlebnispark Landleben ein Areal mit einem Hotel, Gastronomie, Handel und Freizeitangeboten machen. Francescantonio Garippo (SPD), Ortsbürgermeister von Kästorf/Sandkamp sprach für seine Fraktion: „Das Projekt hat gute Chancen, sich zu einem Erfolg zu entwickeln.“ Nicht außer Acht lassen dürfen man aber den zunehmenden Verkehr. Für Kästorf forderte er deshalb Tempo 30. Angelika Jahns (CDU), Ortsbürgermeisterin von Brackstedt/Velstove/Warmenau argumentierte ähnlich: „Das ist eine attraktive Entwicklung, aber wir möchten Gesamt-Verkehrskonzept für diesen Bereich.“

Die AfD gab dem Projekt erstmal kein grünes Licht und enthielt sich bei der Abstimmung, Vorsitzender Thomas Schlick: „Wir haben Bauchschmerzen was das Sortiment angeht.“ Man werde die weiteren Planungen kritisch begleiten. Auch Svante Evenburg (Linke/Piraten) äußerte Bedenken, sprach von einem „Kannibalisierungs-Effekt“ in Bezug auf Einzelhandel - aber seine Fraktion sagte dennoch Ja. Die Grünen, PUG und FDP lobten die „Schöne Heide“, als „eindrucksvoll und zukunftsweisend“, das Projekt schaffe Arbeitsplätze und generiere Steuern. Und Oberbürgermeister Klaus Mohrs konnte zumindest geäußerte Bedenken ausräumen, dass der Investor auf dem Gelände machen könne, was er will. „Dem ist natürlich nicht so. Es wird eine ausgewogene Diskussion geben.“ Dazu gehört auch, dass die Bürger bei den weiteren Planungen miteinbezogen werden.

jes

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