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Rappelkiste: Sorge vor Kita-Umzugsstress

Wolfsburg Rappelkiste: Sorge vor Kita-Umzugsstress

Gleich zwei Umzüge kommen auf drei Gruppen des Heilpädagogischen Kindergartens Rappelkiste im nächsten Jahr zu. „Ich mache mir große Sorgen. Mein Kind kommt gar nicht zur Ruhe“, sagt Olga Keplin, deren vierjähriger Sohn Nick die Einrichtung besucht.

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Doppelter Umzugsstress: Olga Keplin macht sich Sorgen, dass ihr Sohn Nick mit dem Kindergarten Rappelkiste zweimal innerhalb eines Jahres den Standort wechseln muss.

Quelle: Mike Vogelsang

Es gebe mehrere autistische Kinder in den Gruppen, die es besonders schwer haben, Veränderungen zu verarbeiten, sagt Keplin. „Es ist sehr stressig. Muss das wirklich sein?“, fragt sie.

Es muss, sagt die Stadtverwaltung. Die drei Gruppen (20 Kinder) hatten schon im Sommer diesen Jahres umziehen müssen: Wegen eines Wasserschadens und eines Marders im seit Jahren schon maroden Gebäude in Detmerode wurden zwei Gruppen kurzfristig beim Christlichen Jugenddorf und eine bei der Hauptstelle der Lebenshilfe-Kita in der Goethestraße untergebracht (WAZ berichtete).

Das Problem: Für beide Interims-Standorte gilt die Betriebserlaubnis nur bis Ende des Jahres. „Es ist auf Dauer auch einfach zu klein und zu laut“, sagt Marcus Weinreich, Geschäftsführer der Lebenshilfe. Von Januar bis voraussichtlich August 2015 werden die drei Gruppen deshalb in der Waldorf-Kita auf dem Laagberg ein zweites vorläufiges Zuhause bekommen.

Anschließend ist der Umzug in die ehemalige Leonardo-da-Vinci-Schule (Teichbreite) geplant, die noch Kita-gerecht umgebaut werden muss. Dort wird die Lebenshilfe-Kita bleiben, bis der versprochene Neubau fertig ist - voraussichtlich mindestens drei bis vier Jahre. „Wir haben großes Verständnis für die Sorgen der Eltern, aber es lässt sich leider nicht anders darstellen“, sagt Stadtsprecher Andreas Carl.

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