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Randale: VfL-Fans wüten in Darmstadt

Wolfsburg Randale: VfL-Fans wüten in Darmstadt

Nach dem Sieg gab’s Randale. Beim Auswärtsspiel des VfL Wolfsburg in Darmstadt kam es am Samstag vor der Rückfahrt auf dem Darmstädter Bahnhof zu heftigen Ausschreitungen. Laut Bundespolizei waren etwa 45 VfL-Fans beteiligt. Der Zugverkehr musste über eine Stunde gestoppt werden.

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Schon während des Spiels gab es Ärger: Beim Auswärtsauftritt des VfL Wolfsburg in Darmstadt zündeten VfL-Fans Rauchbomben. Nach der Partie kam es zu heftigen Ausschreitungen auf dem Bahnhof.

Quelle: imago

Die Wolfsburger warteten demnach auf Bahnsteig 9 auf ihre Abfahrt, gerieten dann aber mit Darmstadt-Fans an Gleis 10 in Streit - und liefen quer über die Schienen, um sich zu prügeln. Laut Bundespolizei konnten die Gruppen nur mit Schlagstöcken und Pfefferspray getrennt werden. Zwei VfL-Fans wurden verletzt und in Rettungswagen versorgt. „Von 40 Personen wurden die Personalien aufgenommen“, berichtet ein Sprecher der Bundespolizei. Jetzt läuft ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung und Landfriedensbruch. Wie viele Personen mit einer Anklage rechnen müssen, werden die Ermittlungen zeigen. Außerdem müssen sich die Randalierer wegen betriebsstörender Handlungen verantworten: Der Zugverkehr musste von 18.15 bis 19.25 Uhr gestoppt werden.

Auch während des Spiels waren VfL-Fans negativ aufgefallen. Sie zündeten mehrere Rauchbomben. Von den Berichten über die Prügelei am Bahnhof zeigte sich VfL-Sprecher Florian Mattner schockiert. „Das passt gar nicht zu unseren Fans. Wir werden umgehend Gespräche mit der Fanszene, dem Fanprojekt und der Polizei suchen. So etwas dulden wir natürlich nicht.“

Kritik wurde am Rande an der Polizeitaktik laut: Laut Augenzeugen soll es sich bei der Gruppe am Nebengleis um Hooligans und Ultras der Darmstädter gehandelt haben. Normalerweise werden rivalisierende Fangruppen vor und nach dem Spiel voneinander getrennt - auch was die Abfahrtzeiten am Bahnhof angeht.

amü

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