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Rainer Steinkamp präsentierte Werke von Umberto Eco

Literaturkreis: Erlebnis-Lesung Rainer Steinkamp präsentierte Werke von Umberto Eco

Theaterintendant Rainer Steinkamp trug beim Literaturkreis Werke des Bestseller-Autors Umberto Eco vor. Er begeisterte nicht nur durch seine Darstellung, sondern auch mit einer witzigen Idee.

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Erlebnis-Lesen in der Aula des Ratsgymnasiums: Rainer Steinkamp begeisterte Gäste des Literaturkreises nicht nur mit seinem lebendigen Vortrag der Eco-Werke, er ließ sie Titel raten.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg.  Mit ausgewählten Texten Umberto Ecos unterhielt Rainer Steinkamp am Montagabend ein begeistertes Publikum in der Aula des Ratsgymnasiums. Auf Einladung des Literaturkreises las der Intendant des Scharoun-Theaters humorvolle und nachdenkliche Texte des 2016 gestorbenen italienischen Schriftstellers.

Kennt man im allgemeinen Eco nur von seinen großartigenm Romane, wie etwa „Der Name der Rose“, finden sich in seinem Nachlass vielzählige Kurzgeschichten und Artikel. „Manche davon sind sehr kompliziert, aber einige lassen sich doch sehr gut vortragen“, erklärte Rainer Steinkamp, der sich bei Marlies Ottimofiore von der Italienischen Konsularagentur für die Auswahl der Texte bedankte.

Mit viel Verve und starker darstellender Stimme trug er unter anderem Kurzgeschichten und zwei von Ecos Streichholzbriefen vor – essayistische Texte, die der Schriftsteller regelmäßig für das römische Nachrichtenmagazin „L’Espresso“ schrieb.

So gab es viel zu Schmunzeln, aber auch etwas zum Nachdenken und ebenso die Möglichkeit, Texte zu erraten. In Form von Rezensionen eines fiktiven Lektors nahm Eco Werke wie die Odyssee oder Dantes Göttliche Komödie auseinander, um sie am Ende allesamt abzulehnen. Die richtigen Titel ließ Steinkamp durch die Zuhörenden nennen.

So erlebten die Besucher in der Aula des Ratsgymasiums einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend mit wunderbar vorgetragenen Texten großer Qualität. „Wir hoffen doch, dass Sie im nächsten Jahr wieder bei uns lesen“, freute sich auch Geschäftsführerin Annegret Schulze am Ende des literarischen Abends.

Von Robert Stockamp

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