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RTL und SAT1 im Hospizhaus

Wolfsburg RTL und SAT1 im Hospizhaus

50.000 Euro hat ein anonymer Spender dem Hospizhaus gespendet. Das rief auch das Fernsehen auf den Plan.

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Unvermutet ins Fernsehen gekommen: Hospizleiter Lucas Weiß und Krankenschwester Michelle Chereck.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Stadtmitte.  Ein anonymer Spender hat dem Wolfsburger Hospizhaus ganze 50.000 Euro gespendet. So viel selbstlose Nächstenliebe rief nun auch das Fernsehen auf den Plan: Teams der Sender RTL und Sat 1 besuchten am Donnerstag die Einrichtung und drehten Beiträge für ihre Regionalsendungen – beide liefen schon am Donnerstagabend im Fernsehen.

„So eine hohe Spende hatten wir erst ein einziges Mal“, staunt Lucas Weiß, Geschäftsführer des Hospizhauses. Damals sei der Spender dem Hospizhaus bekannt gewesen, wenn er auch öffentlich nicht genannt werden wollte. „Aber dieses Mal habe ich überhaupt keine Ahnung, wer es sein könnte“, so Weiß. „Ich bin ihm jedenfalls unglaublich dankbar und lade ihn ein, uns hier zu besuchen – dann zeige ich ihm unser Haus. Aber wenn derjenige anonym bleiben möchte, ist das natürlich seine Entscheidung.“

Am Dienstag hatte ein Spender einen Umschlag mit Brief und Bargeld in einem Wolfsburger Unternehmen für das Hospizhaus hinterlegt. Am selben Tag kam das Geld im Hospiz an, wo Weiß und seine Kollegen es entgegennahmen und zählten. „Dann haben wir es sofort zur Bank gebracht“, lacht Weiß vor der Sat1-Kamera. „So viel Bargeld sind wir ja gar nicht gewohnt.“

Von der Summe werden nun erstmal zwei neue Niedrigbetten gekauft. Diese lassen sich besonders tief herunterfahren und verringern so das Verletzungsrisiko, wenn einer der Hospizgäste nachts verwirrt ist und aus dem Bett fällt. „Wir würden einen Gast niemals fixieren“, so Weiß. Der Rest dient als Puffer, man wolle das strategisch angehen und in Ruhe überlegen, was die Hospizarbeit in Wolfsburg am dringendsten benötige.

Die beiden Fernsehbeiträge liefen schon Donnerstagabend – wer sie verpasst hat, wird in den Mediatheken im Internet vielleicht noch fündig.

Von Frederike Müller

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