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Stadt Wolfsburg Pyro-Ärger: Polizei setzt auf Videos
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Pyro-Ärger: Polizei setzt auf Videos
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23:55 17.03.2014
Pyrotechnik im Stadion: Der Ärger ist riesig. Quelle: Fotos: cc/Archiv
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Unmittelbar vor Anpfiff hatten VfL-Anhänger Dutzende Bengalos gezündet und Raketen abgeschossen; brennende Bengalos landeten sogar im Innenraum - sogar für die Ultras eigentlich ein Tabu. Ein Augenzeuge zur WAZ: „Das war schon außergewöhnlich heftig für VfL-Verhältnisse.“ Selbst dem Fanbeauftragten Holger Ballwanz verschlug es halbwegs die Sprache: „Zu solchen Aktionen fällt mir nichts mehr ein.“ VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs rechnet nun mit einer so genannten „Kollektivstrafe“ gegen den Verein. Man werde alles daran setzen, die Verantwortlichen zu verfolgen.

Das wird womöglich nicht so einfach. Braunschweigs Polizeisprecher Joachim Grande bezeichnete den Pyro-Einsatz als „kurz, massiv und offenbar genau geplant“: Die Täter hatten Planen aufgespannt, unter denen sie sich ungefilmt maskieren konnten. Nun sollen Videoaufnahmen ausgewertet werden, mit Hilfe der Bekleidung könne man die Täter womöglich identifizieren. Wolfsburger Kollegen werden dazu in den nächsten Tagen nach Braunschweig fahren.

Auch Eintracht-Fans hatten mit einem obszönen Plakat für massive Verärgerung gesorgt (WAZ berichtete), Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs erlebte beide Entgleisungen im VfL-Fanblock mit und zeigte sich nach dem Spiel erschüttert: „Ich verstehe nicht, wie kleine Gruppen auf beiden Seiten die Atmosphäre derartig vergiften können.“

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