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Stadt Wolfsburg Putschversuch: Türken in Wolfsburg schockiert
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Putschversuch: Türken in Wolfsburg schockiert
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18:30 17.07.2016
Panzer auf der Bosporus-Brücke: Wolfsburger mit türkischen Wurzeln waren schockiert vom versuchten Militärputsch und sorgten sich um ihre Verwandten. Quelle: dpa
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Kösgeroglu ist auch politisch aktiv, als SPD-Mitglied im Ortsrat Westhagen. „Ich denke anders als Erdogan, aber er ist gewählt. Ein Militärputsch ist das Schlimmste, was passieren kann“, sagt er. Kurz vorm bisher letzten Putsch in der Türkei im Jahr 1980 war Köskeroglu nach Deutschland gekommen. Entsetzt ist er jetzt angesichts der neuerlichen Gewalt gegenüber Zivilisten, aber auch gegenüber einfachen Soldaten.

Viele der mehr als 600 Türken, die in Wolfsburg leben, sind gerade selbst im Urlaub - so auch die Schwestern Gülay und Emmi Mete. „Bei uns im Hotel in Izmir war alles wie gewohnt“, berichtet Gülay Mete. Erst durch die Nachrichten auf ihrem Handy wurde sie aufgeschreckt.

Aber nicht nur in Istanbul und Ankara gingen Menschen auf die Straße. Hasan Mete, der in Wolfsburg blieb, bekam ein Video von seiner Nichte, das eine Demonstration am Samstag in Gaziantep zeigt. Von vielen Minaretten aus seien die Menschen aufgefordert worden, die Demokratie zu verteidigen. Mete telefonierte noch Freitagnacht mit seiner Frau, die sich mit den beiden Kindern und seiner Mutter 80 Kilometer vor der syrisch-türkischen Grenze befindet. „Dort war es ruhig, aber alle waren geschockt und meine Frau hat sehr geweint“, erzählt er. „Zum Glück ging es schnell vorbei.“

amü

Wolfsburg. Mit der Konzertreihe „Jazz & More“ hat die WMG einen Volltreffer gelandet. Am Samstag sorgte die Band „Old Fashion Swingtett“ für ausgelassene Stimmung unter dem Glasdach auf dem Hugo-Bork-Platz.

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Wolfsburg. Entsetzt blicken nicht nur Wolfsburger mit ausländischen Wurzeln ins europäische Ausland. Erst der Anschlag in Nizza, jetzt der Putschversuch in der Türkei - „es ist erschreckend, was in der Welt passiert. Da fehlen einem die Worte“, sagt Jens Kirsch vom Förderverein „Heidi“.

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Nach Streitigkeiten in einer Diskothek am vergangenen Freitag wurde einem 26-jährigen Wolfsburger ein Platzverweis ausgesprochen. Zunächst verschwand er, kam dann aber auf dem Fahrrad zurück. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,26 Promille.

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