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Stadt Wolfsburg Prügel nach gescheitertem Papageienkauf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prügel nach gescheitertem Papageienkauf
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00:22 12.05.2018
Amtsgericht Helmstedt: Dort geht es um gefährliche Körperverletzung und Gelbbrustaras. Quelle: Jörn Graue
Wolfsburg/Helmstedt

Der 48-Jährige wollte sich nach eigenen Angaben mit dem ebenfalls 48-Jährigen aus der Gemeinde Lehre, der einst Papageien gezüchtet hatte, über die Tiere austauschen. „Ich erzählte ihm davon, dass ich ein Angebot für zwei Gelbbrust-Aras zum Preis von 1000 Euro hatte“, berichtete der Schausteller. Als Nachweis für den Verkäufer hätte er eine Voliere des früheren Züchters fotografiert und das Bild an den Anbieter geschickt. Die Aufnahme hatte der Eigentümer der Voliere nach eigenen Angaben niemals erlaubt.

Faustschlag ins Gesicht und Tritt gegen den Oberkörper

Tags darauf tauchte der Schausteller erneut auf dem Hof des Bekannten auf – zu diesem Zeitpunkt wusste er bereits, dass er die beiden Gelbbrust-Aras nicht von dem Anbieter bekommen würde. Dieser hatte inzwischen erfahren, dass es sich bei dem geschickten Foto nicht um die Voliere des Angeklagten handelte; zuvor hatte der Mann aus der Gemeinde Lehre Kontakt zu dem Züchter aufgenommen.

So kam es schließlich zu der massiven Gewalt zwischen den beiden 48-Jährigen. Der Angeklagte räumte vor Gericht ein, dass er dem Bekannten einen Faustschlag ins Gesicht und einen Tritt gegen den Oberkörper verpasst habe. Ohne vorheriges Gespräch hätte ihn dieser mit üblen Schimpfworten überzogen, ihm zuerst einen Schlag gegen die Schläfe versetzt und mit einem Hammer bedroht.

Der Angeklagte hatte „einen Todesblick“

Nach Aussage des 48-Jährigen hätte der Schausteller ihn massiv angegriffen. Dabei erlitt er einen Bruch von Ober- und Unterkiefer sowie eine Nasenfraktur: „Ich lebe in ständiger Angst, dass der Angeklagte erneut bei mir auftaucht.“ Bei der Attacke hätte dieser „einen Todesblick gehabt“.

Das Urteil in dem Prozess soll am 28. Mai fallen.

Von Jörn Graue

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