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Stadt Wolfsburg Prozess um versteckte Geräte aus Firmenpleite
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prozess um versteckte Geräte aus Firmenpleite
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00:26 26.04.2018
Delikt aus der Wirtschaft: Das Amtsgericht befasste sich mit versteckten technischen Geräten aus einer Insolvenz. Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Nach der Pleite seines Ingenieurbüros soll ein 61-jähriger Firmeninhaber aus Wolfsburg technische Geräte im Wert von 3000 Euro vor dem Zugriff des Insolvenzverwalters in seiner Privatwohnung versteckt haben. Das sah das Amtsgericht als erwiesen an und verurteilte den 61-Jährigen deshalb am Montag zu einer Geldstrafe von 1800 Euro.

Geräte unter Ehe- und Kinderbett versteckt

Der Angeklagte versuchte vor Gericht auf mehreren Wegen, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Er hätte schon immer einzelne Geräte mit nach Hause genommen, um auch von dort aus arbeiten zu können, berichtete er. Bei einer Durchsuchung waren ein spezieller Generator und Messgeräte unter dem Ehebett und sogar unter den Betten seiner beiden Kinder entdeckt worden. „Wenn ich die Geräte beiseite schaffen wollte, hätte ich sie wohl nicht unter dem Bett versteckt“, erklärte der 61-Jährige. „Das ist ziemlich unglaubwürdig“, entgegnete die Staatsanwältin.

Dann behauptete der Angeklagte, dass zumindest einzelnes Equipment von seiner Frau für eine inzwischen nicht mehr bestehende gemeinsame Firma angeschafft worden sei. „Die Geräte wurden aber von ihnen genutzt, nicht von ihrer Frau“, hielt ihm die Richterin vor. Der Angeklagte hatte zuvor berichtet, dass seine Ehefrau einst eine Firma für die Herstellung medizinischer Geräte betrieben hätte.

Am Ende legte der Angeklagte ein Geständnis ab

Der Insolvenzverwalter, ein Rechtsanwalt aus Kassel (49), berichtete im Zeugenstand, dass der Angeklagte ihm gegenüber einstige Mitarbeiter beschuldigt hätte, die fraglichen Geräte mitgenommen zu haben. Bei dem Appell des Juristen, endlich reinen Tisch zu machen, soll der 61-Jährige bei seiner Version geblieben sein.

Das änderte sich am Montag vor Gericht. Nach der Aussage des Insolvenzverwalters legte der Angeklagte ein Geständnis ab. Das ersparte einstigen Mitarbeitern und der Ehefrau eine Aussage. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Geldstrafe von 1800 Euro.

Von Jörn Graue

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