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Prozess um Vergewaltigung gerät ins Stocken

Fallersleben Prozess um Vergewaltigung gerät ins Stocken

Der dritte Prozesstag wegen einer Vergewaltigung in Fallersleben ist geplatzt, weil das mutmaßliche Opfer weiterhin fehlt. Im Juli wird ein neuer Versuch unternommen.

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Der Angeklagte schweigt: Ein Vergewaltigungsprozess stockt, weil das mutmaßliche Opfer nicht erscheint.

Quelle: Kevin Nobs

Fallersleben. Der Prozess um eine Vergewaltigung und eine räuberische Erpressung tritt auf der Stelle. Der für Donnerstag angesetzte Verhandlungstag vor dem Braunschweiger Landgericht verlief im Sande, weil das Opfer weiterhin nicht erscheint. Man hat aber noch Hoffnung und unternimmt am Dienstag, 11. Juli (9.30 Uhr) einen neuen Anlauf in Braunschweig.

Zu der Vergewaltigung soll es im März unter der Viehtriftbrücke in Fallersleben gekommen sein (WAZ berichtete). Demnach soll die frühere Lebensgefährtin des Angeklagten auf dem Weg vom Kindergarten zurück zur Flüchtlingsunterkunft in der Hafenstraße unterwegs gewesen sein. Dort habe sie der 27-Jährige abgepasst, unter die Viehtriftbrücke gezwungen und vergewaltigt. Bei einer anderen Gelegenheit habe er sie mit Gewalt zur Herausgabe von 300 Euro gezwungen. Die Vorwürfe setzen sich aus den Ergebnissen von Vernehmungen der beiden und Zeugenaussagen zusammen.

Doch in der Verhandlung schweigt der Angeklagte. Und die Frau, die mit dem 27-Jährigen sechs Kinder hat, soll sich mittlerweile nach Amsterdam abgesetzt haben. Das Gericht hat die Hoffnung, dass sie zum nächsten Termin am 11. Juli vor Gericht erscheint.

Von Kevin Nobs

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