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Prozess um Mord in Barnstorf: Woher stammt die Tatwaffe?

Wolfsburg Prozess um Mord in Barnstorf: Woher stammt die Tatwaffe?

Was spielte sich am Morgen des 28. Dezember 2013 im Hattorfer Holz in Barnstorf ab? Ein 32-Jähriger muss sich für den Mord an seiner Ex-Freundin verantworten, gestern hörte die Schwurgerichtskammer des Landgerichts weitere Zeugen.

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Prozess vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts: Der 32-jährige Wolfsburger auf der Anklagebank.

Quelle: Foto: Franke

Laut Staatsanwaltschaft habe der 32-Jährige seiner Freundin vor dem Haus aufgelauert, um sie heimtückisch zu ermorden - die Frau wurde mit mehreren Messerstichen getötet. Der Angeklagte gibt zwar zu, am Tatort gewesen zu sein, an das Geschehen aber habe er keine Erinnerung.

Den Blackout nimmt ihm die Staatsanwaltschaft nicht ab. Ein psychiatrischer Sachverständiger habe festgestellt, dass weder von geminderter noch von fehlender Schuldfähigkeit des Angeklagten auszugehen sei - aus Sicht der Anklage heimtückischer Mord, für den lebenslange Haft droht.

Gestern versucht die Verteidigung, Lücken in der Beweisführung der Staatsanwaltschaft aufzudecken. Laut Anklage habe der 32-Jährige die Tatwaffe am Vorabend gezielt aus der Wohnung seiner Mutter mitgenommen. Doch sowohl die Mutter als auch die beiden Töchter des Angeklagten aus einer früheren Beziehung sagten gestern im Zeugenstand aus, dieses Messer stamme nicht aus dem Haushalt der Mutter. Auch Vergleichsmesser aus der Wohnung passten nicht zur Tatwaffe, macht Verteidiger Christian Richter geltend.

Für das Verfahren vor dem Landgericht sind insgesamt 22 Zeugen und zwei Sachverständige geladen. Der Prozess wird in den nächsten Wochen fortgesetzt.

fra

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