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Stadt Wolfsburg Prozess: Handys gestohlen und Ladendetektiv geschlagen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prozess: Handys gestohlen und Ladendetektiv geschlagen
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23:59 06.08.2018
Räuberischer Diebstahl: Ein Wolfsburger soll bei seiner Flucht obendrein einen Ladendetektiv geschlagen haben.. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Ein 27-jähriger Wolfsburger soll im März drei Handys für 269 Euro aus einem Elektronik-Fachmarkt in der City-Galerie gestohlen haben. Auf der Flucht kam es zu einer handfesten Auseinandersetzung mit einem Ladendetektiv. Vor dem Schöffengericht am Amtsgericht räumte der Mann zwar den räuberischen Diebstahl ein, bestritt aber, gegenüber dem Marktmitarbeiter gewalttätig geworden zu sein. Weil jener Detektiv als wichtiger Zeuge nicht vor Gericht erschienen ist, wird die Verhandlung am 22. August fortgesetzt.

Weiterer Anklagepunkt: Auch Trimer gestohlen aus Drogerie

Ein weiterer Anklagepunkt: Der 27-Jährige soll bereits zuvor zwei Haartrimer im Wert von 79 Euro aus einem Drogeriemarkt an der Porschestraße entwendet haben. „Ich steckte die Trimer erst in meinen Rucksack. Dann habe ich Angst bekommen und schmiss die Geräte irgendwo in den Laden“, erklärte der Angeklagte. Laut eines Detektivs (49) seien die Trimer dort allerdings nicht gefunden worden.

Hat er dem Detektiv mit dem Ellbogen ins Gesicht geschlagen?

Knapp drei Wochen später hatte es der Wolfsburger dann auf drei Handys der Marke Samsung in einem Elektro-Markt in der City-Galerie abgesehen. „Ich wollte nichts klauen, ich weiß nicht, was mit mir geschehen ist“, so die Erklärung des Angeklagten. Fakt ist: Der Diebstahl blieb nicht unbemerkt und ein Ladendetektiv heftete sich an die Fersen des 27-Jährigen. In einem An- und Verkaufsladen an der Kolpingstraße wollte der Detektiv den Angeklagten dann zur Rede stellen. Laut Anklage soll der Wolfsburger seinem Verfolger den Ellenbogen ins Gesicht geschlagen und ihm gegen den Oberschenkel getreten haben.

Prozess wird am 22. August fortgesetzt

Der Angeklagte, der nach eigenen Angaben täglich Cannabis konsumiert, präsentierte eine ganz andere Sicht auf die Dinge. „Ich habe ihn nicht angefasst und wusste nicht, dass es ein Detektiv ist.“ Stattdessen hätte er den Ellenbogen des anderen abbekommen. Wenig später hatte ihn die Polizei damals nahe des Nordkopf-Tunnels festgenommen. Der Prozess wird am Mittwoch, 22. August, fortgesetzt.

Von Jörn Graue

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