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Stadt Wolfsburg Prozess: Baby zu Tode geschüttelt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prozess: Baby zu Tode geschüttelt
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11:43 01.04.2016
Landgericht Braunschweig: Prozess gegen einen Wolfsburger, der sein Baby zu Tode geschüttelt haben soll. Quelle: Kevin Nobs
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Die Familientragödie hatte sich Anfang September in einer Wohnung in der Innenstadt ereignet. Weil sein dreieinhalb Monate alter Sohn geschrieben habe und nicht zu beruhigen gewesen sei, soll der 28-jährige Angeklagte das Baby mehrfach heftig geschüttelt haben. Bei dem Schütteln sei der Kopf des Kleinkindes hin- und hergeschlagen, außerdem habe der Angeklagte den Säugling mit Schwung auf ein Sofa geworfen. Durch das Schütteln erlitt der Säugling ein Schädel-Hirn-Trauma mit Einblutungen im Schädelinneren, in den Augen und der Nackenmuskulatur. Am Folgetag war der Säugling an einer durch das Schädel-Hirn-Trauma verursachten Lähmung verstorben.

Diese Folgen habe der Angeklagte bei Beachtung der erforderlichen Sorgfalt erkennen können und müssen, wirft ihm die Staatsanwaltschaft vor. Das Gesetz sieht für Körperverletzung mit Todesfolge eine Mindeststrafe von drei Jahren vor, im minder schweren Fall von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

Der Prozess beginnt am Mittwoch, 6. April, um 9 Uhr am Landgericht Braunschweig. Fortsetzungstermine sind am 7. 11. und 15. April, ebenfalls jeweils um 9 Uhr.

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