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Prozess-Auftakt gegen Autobande

Wolfsburg Prozess-Auftakt gegen Autobande

Mindestens elf Autos sollen zwei 25- und 26-jährige Männer vor allem von VW-Parkplätzen in Wolfsburg gestohlen haben. Wegen schweren Bandendiebstahls muss sich das Duo seit gestern vor dem Landgericht Braunschweig verantworten. Die Angeklagten streiten die Taten ab.

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Autoknacker: Zwei junge Männer stehen vor Gericht.

Schwer belastet werden die Männer aber von ihrem Komplizen, einem 28-Jährigen aus Potsdam, der bereits im Dezember zu einer vierjährigen Haftstrafe wegen gemeinschaftlichen Diebstahls verurteilt wurde. „Er ist Hauptbelastungszeuge in dem Verfahren“, sagt Gerichtssprecher Alexander Wiemerslage.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 25-Jährigen aus Werder (Havel) und dem 26-Jährigen aus Potsdam vor, zwischen August 2009 und Mai 2010 zahlreiche hochwertige Autos der Marken VW und Audi in Wolfsburg gestohlen zu haben. Nach dem Diebstahl eines Golf R 32 schlug im Juni 2010 eine Spezialeinheit des LKA zu.

Der 28-Jährige behauptet, die Diebstähle gemeinsam mit den Angeklagten begangen zu haben. Er habe aufgrund einer Drogensucht an Geldmangel gelitten und sei deshalb auf die Idee mit den Autodiebstählen gekommen. Als Kfz-Mechaniker verfügte er über technische Kenntnisse, zudem besorgte er sich ein Gerät zum Knacken der Wegfahrsperre.

Der Prozess wird am Freitag fortgesetzt.

htz

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