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Proteste gegen Einzug der AfD in den Stadtrat

Hitzige Debatten vor dem Wolfsburger Rathaus Proteste gegen Einzug der AfD in den Stadtrat

Die Alternative für Deutschland (AfD) ist mit fünf Sitzen in den Rat der Stadt eingezogen. Gegen eine Zusammenarbeit mit der Partei vom rechten Rand protestierten am Mittwoch vor der Ratssitzung Wolfsburger Antifaschisten. Die Polizei hatte die Veranstaltung genau im Blick.

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Gegen eine Zusammenarbeit mit AfD protestierten am Mittwoch vor der Ratssitzung Wolfsburger Antifaschisten.

Quelle: Gero Gerewitz

Wolfsburg. Teilnehmer kamen wenige, trotzdem entstanden heftige Debatten. „Sie hetzen gegen Flüchtlinge, sie hetzen gegen Andersdenkende“, rief Alfred Hartung von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Daher forderte er die Ratsparteien auf, die neuen Vertreter der AfD „nicht in ihre Politik mit einzubauen“. Hartung erinnerte an den Nationalsozialismus: „1933 waren es die gleichen Parolen!“

Wenige Zuschauer kamen zu der Demo, darunter auch einige, die sich offen zur AfD bekannten. Ihren Argumenten war teils schwer zu begegnen. Einige Beispiele: „Kein Flüchtling will arbeiten.“ „Straftaten von Flüchtlingen werden nicht geahndet.“ „Ihr wollt doch, dass jeder Flüchtling eine 100-Quadratmeter-Wohnung bekommt.“

Die Polizei hatte sich für mögliche Ausschreitungen gewappnet und schickte rund 30 Beamte der Bereitschaftspolizei zum Rathaus. „Es ist schließlich eine besondere Ratssitzung“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus zur Begründung - obwohl es im Vorfeld „keine Hinweise auf eine besondere Gefährdungslage“ gegeben habe. Bereits gegen 13.30 Uhr fuhren die Einsatzkräfte in Bullis vor, inspizierten die Örtlichkeiten vor und im Rathaus - es blieb ruhig.

kn/fra

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