Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Proteste gegen Einzug der AfD in den Stadtrat
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Proteste gegen Einzug der AfD in den Stadtrat
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:57 02.11.2016
Gegen eine Zusammenarbeit mit AfD protestierten am Mittwoch vor der Ratssitzung Wolfsburger Antifaschisten. Quelle: Gero Gerewitz
Anzeige
Wolfsburg

Teilnehmer kamen wenige, trotzdem entstanden heftige Debatten. „Sie hetzen gegen Flüchtlinge, sie hetzen gegen Andersdenkende“, rief Alfred Hartung von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Daher forderte er die Ratsparteien auf, die neuen Vertreter der AfD „nicht in ihre Politik mit einzubauen“. Hartung erinnerte an den Nationalsozialismus: „1933 waren es die gleichen Parolen!“

Wenige Zuschauer kamen zu der Demo, darunter auch einige, die sich offen zur AfD bekannten. Ihren Argumenten war teils schwer zu begegnen. Einige Beispiele: „Kein Flüchtling will arbeiten.“ „Straftaten von Flüchtlingen werden nicht geahndet.“ „Ihr wollt doch, dass jeder Flüchtling eine 100-Quadratmeter-Wohnung bekommt.“

Die Polizei hatte sich für mögliche Ausschreitungen gewappnet und schickte rund 30 Beamte der Bereitschaftspolizei zum Rathaus. „Es ist schließlich eine besondere Ratssitzung“, so Polizeisprecher Sven-Marco Claus zur Begründung - obwohl es im Vorfeld „keine Hinweise auf eine besondere Gefährdungslage“ gegeben habe. Bereits gegen 13.30 Uhr fuhren die Einsatzkräfte in Bullis vor, inspizierten die Örtlichkeiten vor und im Rathaus - es blieb ruhig.

kn/fra

Stadt Wolfsburg Arbeitslosenquote liegt bei 5,2 Prozent - Kaum Bewegung: Arbeitsmarkt stagniert

Der Arbeitsmarkt stagniert. Im Oktober waren in Wolfsburg 3483 Menschen als arbeitslos gemeldet, gerade einmal 25 weniger als im September. Die Arbeitslosenquote lag gleichbleibend bei 5,2 Prozent.

02.11.2016

Am Montagmorgen kam es auf der Siemensstraße zu einem Auffahrunfall, bei dem die Unfallverursacherin nach der Tat flüchtete. Die unbekannte Frau war auf eine 21-jährige Seat-Fahrerin aufgefahren. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Seat auf einen Opel geschoben. Die Polizei sucht Zeugen dieses Unfalls.

02.11.2016

Noch ist die AfD nicht im politischen Alltag in Wolfsburg angekommen - das zeigen Diskussionen vor der ersten Ratssitzung, die am Mittwoch um 16 Uhr im Rathaus beginnt. Antifaschisten haben Proteste angekündigt und die Piraten kritisieren Kontaktaufnahmen anderer Ratsmitglieder mit den neuen, rechtskonservativen Ratsmitgliedern.

02.11.2016
Anzeige