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Stadt Wolfsburg Protest vor dem Rathaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Protest vor dem Rathaus
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20:18 26.09.2018
Protest vor dem Rathaus: Nutzer des Bewegungsbads fordern Infos, Politiker hören ihnen zu – doch noch gibt es kein Gutachten. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Wolfsburg

Nutzer und Nutzerinnen des Bewegungsbads protestierten vor dem Rathaus und forderten am Mittwoch vom Sozialausschuss Informationen darüber, wann und wie es jetzt weitergeht mit der in die Jahre gekommenen Einrichtung im Klinikum. Doch Ergebnisse eines Gutachtens erwartet Dezernentin Monika Müller erst am 1. November.

Haushaltberatungen laufen im Dezember

Das sei noch früh genug, versuchte sie die aufgebrachten Männer und Frauen zu beruhigen. „Sollte eine hohe Summe erforderlich sein, um den Betrieb aufrecht zu erhalten, könnte das in den Haushalt für 2019 im Dezember mit eingebracht werden.“

Unsicherheit wächst

Ursprünglich war eine Schließung des Beckens im Gespräch. Dann wurde die Prüfung beauftragt (WAZ berichtete). Die Protestgruppe um Patientensprecherin Kerstin Winkler traut dem Frieden nicht. Die Unsicherheit wird immer größer, je länger sich der Entscheidungsprozess hinzieht. 1000 weitere Unterschriften habe sie für den Erhalt gesammelt, so Winkler. Und die Not sei jetzt schon groß, berichtet Ella Knaus: „Nirgendwo anders gibt es Reha-Termine für das IRENA-Programm der Rentenkasse – und in drei Monaten ist meine Verschreibung verfallen“, sorgt sie sich.

Neuer Leiter im Rehazentrum

Jens Kirsch (PUG) versprach Unterstützung, Ausschuss-Vorsitzende Immacolata Glosemeyer (SPD) äußerte Verständnis, will aber auf das Gutachten warten. Marc Blank, neuer Leiter des Rehazentrums (ZAR) versicherte: „Wir werden so lange Termine annehmen, wie wir meinen, wir können es betreiben – und ich hoffe, wir können es noch lange.“

Von Andrea Müller-Kudelka

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