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Stadt Wolfsburg Protest gegen Dieselstraßen-Ausbau: „Die Planungen sind schizophren!“
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Protest gegen Dieselstraßen-Ausbau: „Die Planungen sind schizophren!“
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23:55 08.05.2014
Dieselstraße: Der gesamte Abschnitte zwischen Marie-Curie-Allee und Berliner Brücke soll sechsspurig ausgebaut werden. Quelle: Photowerk (bb)
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Norbert Lem (SPD) und „viele weitere unzufriedene Bürger aus Reislingen“ würden sich dem Protest anschließen, so Sudholt. Forderungen: Keine fünfstöckigen Gebäude im geplanten Reislinger Baugebiet Wiesengarten, Lärmschutz für dieses Gebiet und – vor allem – kein sechsspuriger Ausbau der Dieselstraße. „Man sollte endlich überlegen, wie man die B188 bei Vorsfelde vernünftig vierspurig anbinden kann“, so Sudholt, „man kann doch nicht den Verkehr aus allen Richtungen auf die Dieselstraße leiten und gleichzeitig ein Baugebiet ohne Lärmschutz sowie ein VfL-Trainingszentrum hier einrichten, das noch mehr Verkehr ranholt. Die ganze Planung ist schizophren!“

Unzufrieden ist auch der amtierende Ortsbürgermeister in Reislingen, Hans-Jürgen Friedrichs (SPD). „Die alleinige Konzentration des Verkehrs auf diese Strecke kann nicht richtig sein“, sagt er und plädiert für jeweils vier Spuren auf der Landesstraße 290 Richtung Hehlingen und auf der Dieselstraße. Denn: „Was bringen sechs Spuren, wenn es an den Kreuzungen nicht weitergeht?“

Außerdem schlägt Friedrichs den dreispurigen Ausbau der Nordsteimker Straße und die Einführung eines „intelligenten Verkehrssystems wie auf dem Messeweg in Hannover“ vor. Dort werden Fahrspuren je nach Bedarf in wechselnder Richtung frei gegeben.

mbb

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