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Protest der Gymnasiallehrer: Keine Klassenfahrten

Wolfsburg Protest der Gymnasiallehrer: Keine Klassenfahrten

Die Kollegien der Wolfsburger Gymnasien kündigen Protest an: Ab dem Schuljahr 2014/2015 soll es keine Klassen- oder Kursfahrten mehr geben. Auch Theaterbesuche, Lesewettbewerbe oder Sportwettkämpfe fallen wohl aus - es sei denn, die Landesregierung nimmt ihre Beschlüsse zur Arbeitszeitregelung zurück.

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Pauken statt Klassenfahrt: Aus Protest gegen die Arbeitszeitregelung wollen Gymnasiallehrer künftig alle Ausflüge streichen.

Quelle: Foto: Archiv

Damit schließen sich die Wolfsburger Gymnasiallehrer dem landesweiten Protest an. Hintergrund: Die jetzige SPD-Landesregierung hatte den Pädagogen in Aussicht gestellt, unter anderem die unter CDU-Regie gestrichene Altersermäßigung (eine Stunde weniger) wieder einzuführen und für weitere Entlastung zu sorgen. Statt dessen sollen jetzt alle Gymnasiallehrer ab 2014 eine Stunde mehr unterrichten. „Die neuen Belastungen scheinen uns nicht mehr zumutbar“, heißt es in einem Schreiben des Personalräte-Plenums der Gymnasien.

„Angesichts immer komplexerer Tätigkeiten brauchen wir sinnvolle Ent- und nicht ungerechte Mehrbelastung“, fordern die Pädagogen. „Wir sehen keine andere Handhabe, als unser freiwilliges Engagement zu reduzieren, wenn man Verpflichtungen erhöht und immer mehr Aufgaben an uns delegiert.“

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