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Protest an Skulptur: Autos hupen für Verdi

Wolfsburg Protest an Skulptur: Autos hupen für Verdi

Der Kita-Streik ist vorerst ausgesetzt, aber die Verhandlungen zwischen der Gewerkschaft Verdi und dem Arbeitgeberverband der Kommunen laufen noch. Verdi fordert weiterhin mehr Geld und Anerkennung für Mitarbeiter in Kitas und anderen sozialen Einrichtungen. Darauf macht in Wolfsburg eine Mahnwache tagtäglich aufmerksam.

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Protest an der Golf-Skulptur: Verdi-Mitglieder stehen hier jeden Tag, während der Streik ausgesetzt ist.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Seit Montag stehen von 7 bis 9 und 15 bis 17 Uhr Sozialarbeiter und Erzieherinnen mit Schildern an der Braunschweiger Straße in Höhe der Golf-Skulptur. Autofahrer werden aufgefordert, dreimal zu hupen, wenn sie die Forderung, soziale Berufe aufzuwerten, unterstützen. „Am Anfang der Woche waren viele noch zurückhaltend, aber jetzt gibt es oft ein richtige Hupkonzert“, freuen sich Susanne Werner und Sabine Rizzo, die gestern gemeinsam mit Kolleginnen der Kita am Klinikum Stellung bezogen hatten.

Was Eltern und Hilfesuchende beim Sozialen Dienst freut: Die Protestler tun das in ihrer Freizeit. Solidarität zu zeigen fällt einigen Eltern leichter, seit ihre Kinder nicht mehr unter der Betreuungsnot während des Streiks leiden müssen. „Wir wollen alle darauf aufmerksam machen, dass unser Kampf weitergeht, auch wenn wird die Friedenspflicht einhalten“, sagt Verdi-Sprecher Jürgen Praast.

Deshalb gibt es heute eine weitere Aktion, der sich Sympathisanten anschließen können: Um 17 Uhr wird sich vor dem Rathaus eine Menschenkette bilden. Motto: „Zusammenhalten für Aufwertung“. Als Erkennungszeichen dient ein rotes Kleidungsstück.

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Wolfsburg
Demo vor dem Rathaus: Verdi rief heute Eltern und Mitarbeiter von sozialen Einrichtungen freier Träger zur Solidarität beim Tarifstreit im öffentlichen Dienst auf.

Mit einer Menschenkette am Rathaus wollte die Gewerkschaft Verdi heute klar machen: Der Kita-Streik ist ausgesetzt, der Tarifstreit aber geht weiter. „Falls es nach Ende der Schlichtung am 22. Juni kein tragbares Angebot der Arbeitgeber gibt, werden wir wieder streiken“, so Sprecher Jürgen Praast.

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