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Stadt Wolfsburg Prostituierten-Mord: Fahndung bei XY
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Prostituierten-Mord: Fahndung bei XY
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12:10 05.09.2017
Prostituierten-Mord im Fernsehen: Die Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ mit Moderator Rudi Cerne berichtet am Mittwoch über den Fall. Quelle: dpa
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Wolfsburg

Nicht zum ersten Mal kommt der Vorsfelder Prostituierten-Mord am Mittwoch ins Fernsehen: In der Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ ruft ZDF-Moderator Rudi Cerne ab 20.15 die Zuschauer auf, bei der Fahndung nach dem Täter zu helfen. Polizei und Staatsanwaltschaft führen das Verbrechen nach wie vor als ungeklärt und hoffen auf neue Hinweise aus der Bevölkerung.

Am 11. November 2016 wurde die aus der Dominikanischen Republik stammende Prostituiere Romery Altagracia Reyes-Rodriguez (33) in dem kleinen Bordell „Sandy’s“ in der Vorsfelder Bahnhofstraße getötet. Zwar gibt es mittlerweile einen Tatverdächtigen, der im Zusammenhang mit einem ähnlich gelagerten Prostituierten-Mord in Peine von einem Bekannten schwer belastet wurde – der 29-Jährige soll sich mit der Tat in Vorsfelde gebrüstet haben. Doch obwohl der Mann in U-Haft sitzt, kommen die Ermittlungen nicht entscheidend voran: Der 29-Jährige schweigt, die Indizien reichen offenbar nicht aus.

„Natürlich erhoffen wir uns weitere Hinweise aus der Live-Sendung heraus“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Die Leiterin der Mordkommission, Helena Karwath, wird im Studio über den Fall berichten und die drängendsten Fragen in Erinnerung rufen: Wer kann etwas über einen blauen Minivan, vermutlich mit Kennzeichen aus Salzgitter, sagen oder auch über einen jungen Mann im Kapuzenpulli? Sven-Marco Claus: „Diese Fragen sind nach wie vor aktuell, entscheidende neue Hinweise gab es bislang nicht.“

Auf die hofft die Mordkommission aber am Mittwoch ab 20.15 Uhr in der XY-Sendung. Zuschauer können direkt im Studio anrufen – oder auch auf der von der Wolfsburger Mordkommission extra eingerichteten Hotline 05361-4646140. Für Hinweise zur Überführung des Täters ist übrigens eine Belohnung in Höhe von 5000 Euro ausgesetzt.

Von Ulrich Franke

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