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Prostituierte in Vorsfelde getötet

Polizisten fanden Opfer in Etablissement Prostituierte in Vorsfelde getötet

Wegen eines schrecklichen Gewaltverbrechens ermittelt die Polizei in der Vorsfelder Südstadt. In „Sandys Freizeittreff“, einem stadtbekannten Etablissement des horizontalen Gewerbes, wurde Freitagnachmittag gegen eine schwerverletzte Frau gefunden - sie starb wenig später. Eine Mordkommission ermittelt. 

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Gewaltverbrechen in Vorsfelde: Eine Prostituierte wurde getötet, die Spurensicherung war vor Ort.

Quelle: Britta Schulze

Vorsfelde. „Woran sie konkret verstarb, wird eine  Obduktion ergeben“, sagte Polizeisprecher Thomas Figge. Auch die tatsächliche Identität des Opfers konnte gestern Abend noch nicht abschließend geklärt werden. Es ist jedoch davon auszugehen, dass es sich um eine Prostituierte handelt.

Alarmiert wurde die Polizei nach WAZ-Informationen von einer Person, die das Etablissement, das schräg gegenüber des ehemaligen Bahnhofs liegt, telefonisch nicht erreichen konnte und sich daraufhin Sorgen machte. Gegen 15.15 Uhr entdeckten Polizisten das Opfer. Durch ein Fenster des kleinen, rosafarbenen Pavillons, in dem Frauen schon seit Jahren Freier empfangen, war ein offenbar lebloser Körper zu sehen. Sofort wurde ein Notarzt alarmiert. Die Polizei sperrte die Straße am Bahnhof ab, mehrere Streifenwagen rückten aus und die Spurensicherung suchte nach Hinweisen. „Es wurde eine mehrköpfige Mordkommission eingerichtet“, so Figge.

Eine Nachbarin (42) berichtete der WAZ, ihr sei in den letzten Tagen ein Mann aufgefallen, der immer wieder zum Häuschen kam und „sehr aggressiv“ gewesen sei. In der Nacht zu Freitag habe es gegen 1.30 Uhr einen lautstarken Streit gegeben. „Die Frau schrie: Hör auf, sonst rufe ich die Polizei“, so die Zeugin. „Wenn ich gewusst hätte, was passiert, hätte ich das getan, aber ich dachte, es ist nur wie immer“, sagte die 42-Jährige. Häufig seien nachts betrunkene Männer mit dem Taxi vorgefahren und hätten herumgebrüllt, erzählte sie und ergänzte: „Die Frau tut mir leid, es war eine nette Dame.“

  • Zeugen, die am Freitag Verdächtiges beobachtet haben, sollten sich  unter Tel. 05361/ 46460 melden.

amü

Der Text wurde aktualisiert.

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Ermittlungen laufen: Die Spurensicherung war Freitagabend vor Ort.

Erschüttert reagierten die Vorsfelder auf die Nachricht von der Toten in „Sandys Freizeittreff“. Ortsbürgermeister Günter Lach hatte am Nachmittag selbst den Krankenwagen am Bahnhof gesehen, war aber erst von einem Notfall im benachbarten DRK-Seniorenheim ausgegangen. „Ein Gewaltverbrechen ist immer furchtbar“, sagte er.

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