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Promille-Fahrt im Porsche

Gericht Promille-Fahrt im Porsche

Seinen Porsche muss ein Geschäftsmann (37) die nächste Zeit erst einmal in der Garage lassen – der Wolfsburger ist wegen einer Promille-Fahrt Anfang des Jahres seinen Führerschein los. Gestern wurde der Fall im Amtsgericht verhandelt.

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Polizei-Kontrolle: Der Promille-Wert war zu hoch.

Kurz nach 1 Uhr war der Angeklagte mit seinem Sportwagen am 17. Januar auf der Neuhäuser Straße in Vorsfelde unterwegs, als die Polizei ihn stoppte. Der Geschäftsmann hatte offenbar tüchtig gebechert – seine Blutprobe ergab jedenfalls 1,21 Promille. Die Ermittler nahmen ihm sofort den Führerschein ab.
Schuld an dem stattlichen Wert sei nicht nur der Alkohol gewesen, ließ der 37-Jährige wissen. Er habe damals ein pflanzliches Mittel namens „Umckaloabo“ eingenommen. Das Präparat soll gegen Atemwegs-Erkrankungen im Anfangsstadium Wunder wirken. Dass es auch Auswirkungen auf den Promille-Wert hatte, ist eher unwahrscheinlich – und das behauptete der Geschäftsmann am Ende dann auch nicht mehr.
Für insgesamt zehn Monate ist der 37-Jährige seinen Führerschein los. Dies tut ihm tüchtig weh, doch darunter war nichts zu machen. Und deshalb akzeptierte der Alkohol-Sünder schließlich auch den Strafbefehl (schriftliches Urteil), den er bekommen hatte: Darin wird ihm auferlegt, 900 Euro Geldstrafe zu zahlen – gemessen am üppigen Monatsgehalt des Angeklagten ist die Summe eher ein Klacks…

bm

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