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Stadt Wolfsburg Privater Wachdienst im Rathaus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Privater Wachdienst im Rathaus
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23:00 27.04.2016
Blick aufs Rathaus: In den Gebäuden A, B und D sowie im Alvar-Aalto-Kulturhaus patrouilliert ein privater Wachdienst. Quelle: Photowerk (gg)

Mit diesem Schritt reagiert die Stadt auf ein gestiegenes Sicherheitsbedürfnis. Zunächst gibt es eine zweimonatige Probephase.

Ein Wachdienst im Rathaus, da denken viele schnell an die Vergewaltigung, die sich vor einigen Monaten auf einer Rathaus-Toilette ereignet hatte (WAZ berichtete). Dieser Fall „hat die Prüfung für Sicherungsmaßnahmen mit beeinflusst“, bestätigt Stadtsprecher Andreas Carl auf Nachfrage der WAZ. Aber, das betont Oberbürgermeister Klaus Mohrs, mit der Entscheidung für einen Wachdienst reagiere der Verwaltungsvorstand auch auf eine steigende Zahl von renitent auftretenden Besuchern im Rathaus. „Dieser Schritt schien uns geboten, wir hoffen so, dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis auch unserer Mitarbeiter Rechnung zu tragen“, so Mohrs.

Die Wachleute sollen nicht in Zivil patrouillieren, sondern erkennbar sein. Ihr Weg soll sie in die „publikumsintensiven Bereiche“ führen, sagt Carl.

Zunächst ist die Security für zwei Monate im Einsatz. Dann will der Verwaltungsvorstand entscheiden, ob es dauerhaft einen Wachdienst geben wird.

Nach der Vergewaltigung im Dezember hatte die CDU eine Videoüberwachung im Rathaus beantragt. Diese kommt zwar nicht. „Aber es war unser Ansinnen, dass sich die Menschen sicherer fühlen“, sagt CDU-Fraktionssprecher Peter Kassel. Daher begrüße er die Einrichtung der Security.

kn

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