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Premiere: 600 Fans beim Amula-Festival im Allerpark

Veranstalter unzufrieden – Neuauflage unklar Premiere: 600 Fans beim Amula-Festival im Allerpark

So richtig zufrieden sind sie nicht, die Veranstalter des ersten Wolfsburger Amula-Festival. Nur rund 600 Interessierte kamen am Samstag zur Premiere auf die Allerpark-Plaza. Die Veranstalter hatten auf viel mehr gehofft.

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Amula-Festival: 600 Partyfreunde strömten am Samstag in den Allerpark, um zu Rock-, Pop- und Elektrosounds zu feiern. Highlight waren die „Ostblockschlampen“ (r.).
 

Quelle: FOTOS (5): Tim Schulze

Wolfsburg. „Wir hatten auf 5000 Besucher gehofft“, sagte Philip Schatz, Sprecher des Veranstalterteams. Bisher habe man drei Amula-Feten in Salzwedel veranstaltet – alle seien super besucht gewesen. Amula ist übrigens ein Kunstwort aus Amuse und Look – Spaß haben und gucken. „Für uns heißt es ’feiern im Licht’“, so Schatz.

600 Partyfreunde strömten am Samstag in den Allerpark, um zu Rock-, Pop- und Elektrosounds zu feiern.

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Ein Lichtblick für Wolfsburg war das Festival auch – zumindest vom Programm her: Mit R2 und Bruno Punani spielten erst zwei Livebands, anschließend wechselten sich DJs verschiedener Stile bis 23 Uhr ab. Highlight war der Auftritt der „Ostblockschlampen“ – ein sehr bekanntes DJ-Duo der Elektro-Szene. Zwischendurch traten Go-Go-Girls in Affenkostümen auf. „Der Affe ist unser Logo“, so Schatz. Außerdem schickten sie immer wieder Mitarbeiter in Affenmasken über den Festivalplatz – „aus Spaß“.

Die Besucher, die auf der Plaza waren, hatten ihren Spaß: „Das Konzept finde ich super. So etwas sollte Wolfsburg öfters machen“, sagte etwa Besucherin Nadine Bosse (siehe WAZ-Umfrage). Zum Konzept gehört es, Musik für unterschiedliche Geschmäcker auf einem Festival anzubieten: Rock, Pop, House und Techno. Philip Schatz fand die Atmosphäre im Allerpark klasse: „Schöne Stimmung, tolles Wetter, keine besonderen Vorkommnisse.“ Und ein bisschen verwöhnt wurde er vom Wolfsburger Publikum auch noch: Die Aftershow-Party in der „Esplanade“ war super besucht.

Die Veranstalter wollen sich jetzt in Ruhe zusammensetzen und entscheiden, ob sie einen zweiten Versuch fürs Amula-Festival in der VW-Stadt starten. Die 600 Besucher der Premiere würd’s auf jeden Fall freuen.

Von Carsten Bischof

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