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Stadt Wolfsburg Preise für Grundstücke und Wohnungen steigen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Preise für Grundstücke und Wohnungen steigen
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12:46 09.04.2016
Stellten den Grundstücksmarktbericht für Wolfsburg vor: Claudia Parpart und Volker Stegelmann. Quelle: Roland Hermstein
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Das berichteten gestern Volker Stegelmann und Claudia Parpart vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung, Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg bei der Vorstellung der neuesten Zahlen.

So stieg der Kauf von Einzel- und Zweifamilienhäusern im vergangenen Jahr auf 254 (plus zehn Prozent), die Zahl der gekauften Reihenhäuser und Doppelhaushälften sank um drei Prozent auf 150. Außerdem wurden 2015 16 Mehrfamilienhäuser verkauft, 2014 waren es zehn. Noch wichtiger: „2015 wurden 417 Bauplätze verkauft“, berichtete Volker Stegemann. „Dreimal so viele wie 2014.“

Dabei sind die Kaufpreise durchgehend gestiegen: Der durchschnittliche Kaufpreis für ein Baugrundstück lag bei 132 Euro pro Quadratmeter (2014: 119 Euro), die durchschnittliche Grundstücksgröße lag bei 906 Quadratmetern (999). Für frei stehende Ein- und Zweifamilienhäuser mussten durchschnittlich 296.000 Euro bezahlt werden, der durchschnittliche Wohnflächenpreis lag bei 2059 Euro pro Quadratmeter. Für Reihen- und Doppelhaushälften waren durchschnittlich 268.000 Euro und 2209 Euro fällig. Um 33 Prozent stieg der Zahl der verkauften Eigentumswohnungen. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 176.000 Euro.

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Hohe Nachfrage: Kaufen und bauen

In den vergangenen fünf Jahren sind die Preise für Baugrundstücke und Eigentumswohnungen in Wolfsburg stark gestiegen. „Weil es weniger Flächen und Objekte als Nachfrage gibt“, sagt Volker Stegelmann vom Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung. Seine Prognose: „Der Trend wird weitergehen, da es drei- bis viermal mehr Bewerber als Angebote gibt.“

Wobei zumindest der Baulandmarkt zweigeteilt ist: „Die Stadt Wolfsburg hat moderate Baulandpreise. Sie denkt an junge Familien“, sagt der Experte. Bei den Privaten seien die Preise höher: „Die wollen Rendite machen.“ Dabei gebe es einen weiteren Trend: „Oft werden Grundstücke mit alten Häusern gekauft, um diese abzureißen und neu zu bauen“, so Stegelmann.

Wobei es in Wolfsburg deutliche Preisunterschiede gebe: Teuer sei Bauen und Kaufen am Klieversberg und am Steimker Berg, in den Randbereichen (Almke, Barnstorf, Heiligendorf) sei es günstiger, so Claudia Parpart von der Regionaldirektion Braunschweig-Wolfsburg des Landesamtes. Auch im „Wolfsburger Speckgürtel“ hätten die Preise angezogen: im Helmstedter Nord- und Gifhorner Südkreis.

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Einzigartiger Boom

ein Kommentar von Carsten Bischof

Der Wolfsburger Immobilienmarkt boomt. Das ist die Kernaussage des Grundstücksmarktberichts 2015, den das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung vorgestellt hat. Landesweit liegt die VW-Stadt mittlerweile in Sachen Preise für Baugrundstücke und Eigentumswohnungen gleich hinter Hannover auf Platz zwei, etwa gleich auf mit Braunschweig. Das ist einerseits schön, zeigt es doch, wie erfolgreich und begehrt Wolfsburg mittlerweile ist.

Aber man darf auch die Kehrseite nicht vergessen: bezahlbare Mietwohnungen für Leute mit schmalen Geldbeutel. Denn auch die werden gebraucht in Wolfsburg.

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