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Porsche-Schule: Lehrer bangen um Job

Wolfsburg Porsche-Schule: Lehrer bangen um Job

24 Lehrer und Lehrerinnen der Porsche-Realschule bangen um ihre Zukunft, seit die Verwaltung vorgeschlagen hat, den Standort zu schließen (WAZ berichtete). „Grundsätzlich gilt: Lehrer bleiben bei ihren Schülern“, sagt die Pressesprecherin der Landesschulbehörde. Sprich: Die Pädagogen würden nach Westhagen wechseln.

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Schließung der Porsche-Realschule: Wechseln auch alle Lehrer nach Westhagen?

Ob Schüler und Lehrer wirklich nach Westhagen wechseln, hängt von der Entscheidung der Stadt ab. Hintergrund: Die Verwaltung plant eine Fusion der Porsche-Realschule als Oberschule mit der Henry-Dunant-Schule und der Hauptschule in Westhagen. Eine Modernisierung des Schulzentrums in Westhagen, wo die Porsche-Realschüler unterkommen sollen, sei vorgesehen, so Stadtsprecher Ralf Schmidt. „Eine Veränderung des Eingangsbereiches und der Parkplätze wird im Rahmen des Projektes Soziale Stadt beplant. Weil der Umzug der Porsche-Realschule für 2016 vorgesehen ist, bleibt für weitere Schritte genügend Zeit“, sagt er.

Auch der Schülertransport muss dann ganz neu aufgestellt werden: 49 Prozent der Porsche-Realschüler wohnen laut Verwaltung im Bezirk Stadtmitte. Und nicht nur sie müssten den neuen Schul-Standort in Westhagen mit dem Bus erreichen, denn auch aus den nördlichen Ortsteilen wählten viele die Porsche-Schule an.

Die Eltern sehen noch ein Problem: zu große Klassen. Schon jetzt wachsen die Jahrgänge 9 und 10 regelmäßig an, wenn Schüler Gymnasium oder IGS erfolglos wieder verlassen.

amü

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