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Stadt Wolfsburg Polizisten verprügelt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizisten verprügelt
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00:22 30.01.2015
Quelle: Photowerk (bb)
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Er nimmt Medikamente, er konsumiert Drogen, er trinkt über den Durst - eine fatale Kombination, wie sich im Februar letzten Jahres zeigte. Die Polizei hatte dem 40-Jährigen einen Platzverweis erteilt, weil er vor der Wohnung seiner Mutter randaliert hatte. Doch nach einem Abstecher in eine Kneipe kehrte der Angeklagte zurück, das Unheil nahm seinen Lauf. Als die Streife wieder anrückte, tickte der 40-Jährige komplett aus. Er beleidigte die Beamten und schlug nach ihnen - so heftig, dass ein Polizist sogar seine Reizstoff-Kartusche einsetzte. Dadurch ließ sich der Mann aber nicht bändigen, er entwand einer Polizistin den Schlagstock und prügelte damit auf die Beamten ein. Erst mit Hilfe einer zweiten Streifenwagenbesatzung konnte er überwältigt werden.

Vor Gericht wollte der Mann nichts abstreiten, Problem aber: „Ich weiß kaum noch etwas davon, mir fehlen zehn Tage komplett.“ Erst Tage später sei er in der Psychiatrie wieder zu Bewusstsein gekommen. Erschwerend: Auch seine Freundin hatte der Mann übel zusammengeschlagen. Er glaubte, sie habe sein Portemonnaie gestohlen - es steckte im Bademantel.

Ein Psychiater attestierte dem Mann mit 23 Vorstrafen mangelnden Therapiewillen. Eine Unterbringung zur Entziehung kam nicht in Frage; was blieb, war die Haftstrafe wegen gefährlicher Körperverletzung und Widerstand.

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