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Polizisten verletzt: Ultras vor Gericht

Wolfsburg Polizisten verletzt: Ultras vor Gericht

Dieser Angriff entsetzte ganz Wolfsburg: Im Mai schlug und trat eine Gruppe von VfL-Ultras am Klieversberg auf zwei Polizisten ein. Die Opfer (beide 28) wurden schwer verletzt. Dem Hauptverdächtigen (18) wird am Donnerstag am Amtsgericht der Prozess gemacht.

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Tatort Klieversberg: Hier wurden zwei Polizisten brutal attackiert – nun kommt es zum ersten Prozess.

Quelle: Photowerk (gg/Archiv)

Eigentlich wollten die beiden Polizisten nur ihre private Vatertagstour genießen. Sie zogen dabei am 17. Mai über den Klieversberg und trafen auf 70 Ultras, die sich dort mit Bollerwagen und Bier versammelten. Am Ehrenmal eskalierte die aufgeheizte Stimmung dann - die Ultras erkannten die beiden Polizisten und stürzten sich auf sie.

Bei dem Angriff wurden die beiden Polizisten mit Schlägen und Tritten gegen den Kopf schwer verletzt (WAZ berichtete). Beide Opfer waren nach dem brutalen Angriff mehrere Wochen dienstunfähig.

Die Polizei fahndete nach dem Gewaltausbruch auf Hochtouren - und ermittelte 17 Tatverdächtige. Nicht gegen alle von ihnen wird es aber auch eine Anklage-Erhebung geben.

Hauptverdächtiger ist ein 18-Jähriger. Er muss sich am Donnerstag am Amtsgericht wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. Da er zur Tatzeit noch nicht volljährig war, wird das Jugendgericht den Fall verhandeln - die Verhandlung ist nicht öffentlich. In der nächsten Woche wird dann der Prozess gegen drei weitere mutmaßliche Komplizen geführt.

rpf

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