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Polizist attackiert: Junge Männer helfen!

Wolfsburg Polizist attackiert: Junge Männer helfen!

Manche schauen weg, andere helfen! Kirill Risto (22) und Christian Fröhlich (21) bewiesen Zivilcourage, indem sie sich in eine gewaltsame Auseinandersetzung in der Wolfsburger Innenstadt einmischten. Dabei hatten zwei junge Männer (20/18) auf einen Polizisten eingeschlagen, der privat unterwegs war, und den 54 Jahre alten Mann verletzt.

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Haben nicht weggeschaut: Kirill Risto (links) und Christian Fröhlich eilten einem 54-jährigen Polizisten zur Hilfe, der von zwei jungen Männer attackiert und geschlagen wurde. Abgespielt hat sich das Ganze auf der Rothenfelder Straße, direkt vor einem Bus.

Quelle: Photowerk (bb)

Das war passiert: Die beiden Täter, beide ziemlich angetrunken und auf Krawall aus, sprangen gegen 0.20 Uhr in der Nacht zu Sonntag auf die Rothenfelder Straße in Höhe der Disko Tao vor einen Linienbus. Die Busfahrerin musste eine Vollbremsung hinlegen. Statt sich zu entschuldigen, warfen die jungen Männer Pappbecher mit Getränken gegen den Bus. Daraufhin stieg ein Fahrgast aus, zufälligerweise ein Wolfsburger Polizist, der privat unterwegs war.

Der 20-Jährige bespuckte den Mann, der andere drosch auf ihn ein - erst mit der Faust, dann mit einer Flasche. Der 54-jährige Polizist erlitt dabei ein stark blutende Wunde am Ohr und Kopf.

Christian Fröhlich und Kirill Risto aus dem Landkreis Gifhorn waren gerade auf dem Weg zum Auto, als sie den Vorfall beobachtet hatten. „Als der Mann anfing zu bluten, bin ich hingelaufen“, sagt der 22-jährige Risto. Er packte sich den Angreifer und hielt ihn fest. Auch Kumpel Christian Fröhlich eilte herbei: „Zwei auf einen älteren Mann, das geht einfach nicht!“ Und: „Der Mann hat nicht einmal die Hand gegen die Jungs erhoben, er hat sich nicht gewehrt“, betont er. Beide halfen dem Verletzten und hielten die Täter solange fest, bis drei Streifenwagen eintrafen. „Für dieses vorbildliche Verhalten gebührt ihnen Dank“, sagt Polizeisprecher Klaus Schroeder.

Die beiden Aggressoren verbrachten die Nacht in der Ausnüchterungszelle. Und der verletzte Polizist hat das Klinikum wieder verlassen können.

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