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Polizeieinsatz in der Poststraße: Lieferwagen gestoppt

Wolfsburg Polizeieinsatz in der Poststraße: Lieferwagen gestoppt

Wolfsburg. Spektakulärer Einsatz am Mittwochn in der Poststraße. Mehrere Streifenwagen stoppten ein Lieferfahrzeug, Beamte in schusssicheren Westen filzten den Fahrer (45) und durchsuchten den Kleintransporter. Zuvor hatte die Polizei den Hinweis erhalten, der Mann könne womöglich mit einer Schusswaffe unterwegs sein. Gefunden wurde keine.

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Einsatz in der Poststraße: Die Polizei hatten den Hinwies erhalten, der Fahrer eines Lieferwagens sei nach einem Streit mit einer Schusswaffe unterwegs. Fündig wurden die Beamten aber nicht.

Quelle: Roland Hermstein

Gegen 14.30 Uhr brachten die Streifenwagen den Kleintransporter in der Poststraße zum Stehen, der Fahrer musste sich mit ausgestreckten Armen an eine Hauswand stellen und wurde gefilzt. Andere Beamte durchsuchten derweil das Fahrzeug. Zahlreiche Passanten schauten interessiert zu - worum es geht, wusste in dem Moment noch niemand. Nach rund 45 Minuten war der Spuk vorbei, die Einsatzkräfte nahmen den Fahrer mit auf die Wache.

Nach dem 45-jährigen Auslieferungsfahrer aus Wolfsburg war zuvor mit zahlreichen Streifenwagen gefahndet worden. Nach einem offenbar heftigen familiären Streit gegen Mittag habe die Polizei den Hinweis bekommen, der 45-Jährige sei emotional aufgewühlt und möglicherweise mit einer Waffe unterwegs. „Natürlich können wir in dem Fall nie die Möglichkeit ausschließen, dass jemand sich selbst oder anderen etwas antut“, erklärte Polizeisprecher Sven-Marco Claus auf WAZ-Anfrage. Eine Waffe wurde nicht gefunden, Hinweise auf eine konkret geplante Tat habe es nicht gegeben.

Anschließend wurde auch noch die Wohnung des Mannes durchsucht, der sich kooperativ zeigte. Zum Schluss zog die Polizei den sozialpsychiatrischen Dienst der Stadt hinzu, weil der 45-Jährige womöglich unter psychischen Problemen leidet.

fra

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