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Stadt Wolfsburg Polizei verstärkt den Druck am Nordkopf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei verstärkt den Druck am Nordkopf
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21:00 21.09.2018
Razzia am Nordkopf: Seit der Aktion Anfang des Monats kontrolliert die Polizei täglich die dortige Szene. Quelle: Archiv
Wolfsburg

In einer Sondersitzung des Bürgerdienste-Ausschusses informierte Gösmann die Politiker über die Situation am Nordkopf. Grundsätzlich habe die VW-Stadt kein besonders großes Problem mit Kriminalität. „Wolfsburg hat kein Gewaltproblem, man kann hier gut und sicher leben“, betonte er. Jedoch gebe es wie in jeder größeren Stadt kriminelle Gruppen. Diese hätten sich zuletzt am Nordkopf gesammelt.

Seit März 2017 und vor allem im vergangenen halben Jahr hat die Polizei am Nordkopf eine steigende Zahl von Straftaten „mit erheblicher Bedeutung“ registriert. Hierzu zählen laut Gösmann Drogenhandel, Diebstähle und Körperverletzungen. Zunehmend hätten sich die „Szenegruppen“ gegenüber den einschreitenden Beamten solidarisiert und die Polizisten behindert, bedrängt oder tätlich angriffen. „Dies war nicht hinnehmbar“, so Gösmann. Die Polizei habe darauf mit verstärkter Überwachung reagiert, sowohl durch offene Präsenz und als auch mit zivilen Fahndern.

Positive Rückmeldungen von den Bürgern

Die Maßnahmen hätten in der Razzia nach dem Niedersächsischen Polizeigesetz am 5. September gemündet. Die Polizei leitete daraufhin neun Ermittlungsverfahren wegen Drogenhandel und -besitz sowie ein Verfahren nach dem Waffengesetz ein. „Wir sehen dies als einen ersten Schritt in Richtung Auflösung der Szene. Parallel veranschaulichen die durchweg positiven Rückmeldungen, dass wir das subjektive Sicherheitsgefühls der Wolfsburgerinnen und Wolfsburger deutlich gestärkt haben“, so Gösmann.

Erster Stadtrat Werner Borcherding ergänzte nach der Sondersitzung des Bürgerdienste-Ausschusses: „Die Stadt Wolfsburg hat sich bislang stets eng mit der Polizei abgestimmt und wird dies auch weiterhin tun.“

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